Uckermark
Kirchen und Museen
Schöne Ausblicke und tiefe Einblicke


Foto: Diana Laarz
Museen und Kirchen auf der Schorfheide- Tour bieten Wissenswertes und schöne Fotomotive. Gotteshäuser gibt es in allen Formen und Farben. So etwa die Fachwerkkirche in Gollin.
Das jetzige Gebäude, eingeweiht im Jahre 1817, steht noch auf den Fundamenten einer verwüsteten Granitkirche aus dem 14. Jahrhundert. Bei der Einfahrt ins Dorf fällt zunächst einmal der Holzturm der Freiwilligen Feuerwehr, erbaut 1933, ins Auge. Schräg dahinter ragt der mit dunklen Brettern verkleidete Turm der Kirche auf.
In Friedrichswalde können Radwanderer die nächste Kirche bewundern. Diesmal auch von innen – die St. Michaeliskirche (oben im Bild) ist offen. Im Inneren des 1782 erbauten Gotteshauses dominieren die Farben weiß und blau.

Ein Kuriosum: Beim Ausbau der Dorfstraße in den 50er Jahren wurde das Gebäude einfach um vier Meter verkürzt. Vis-à-vis zum Gotteshaus befindet sich eine kleine Heimatstube. Dort wird momentan gebaut. Ab dem nächsten Jahr sollen das kleine Museum und eine Holzschuhwerkstatt am Wochenende wieder regelmäßig öffnen.

Einen Ausstellungsraum zur Dorfgeschichte gibt es auch in Ringenwalde. Das Museum mit dazugehörigem Infoladen hat Montag, Dienstag und Mittwoch von 10 bis 16 Uhr, am Donnerstag von 8 bis 14.45 Uhr, am Freitag von 9 bis 13 Uhr und am Wochenende von 10 bis 14 Uhr geöffnet. In dem Infoladen gibt es neben Auskünften zu der Region auch Köstlichkeiten aus der Natur, derzeit Holunderspezialitäten. Die hübsche Feldsteinkirche des Ortes kann während der vielen Konzerte in den Sommermonaten besucht werden. Gespielt wird dann meistens auf der wertvollen Migendt-Orgel. Im Jahre 1760 stellte Johann Peter Migendt diese pedallose, einmanualige Orgel fertig. Das vorerst letzte Konzert des Jahres geht am 29. September über die Bühne. Arnim Thalheim (Orgel), Ariane Matzanke (Oboe) und Andreas Wenske (Oboe) präsentieren Werke unter anderem von Bach und Händel. Beginn ist um 15 Uhr.

Eine Kirche sucht man dagegen in Petersdorf vergeblich. Das letzte Gotteshaus wurde 1912 wegen Baufälligkeit abgetragen. Eine Informationstafel markiert den geschichtsträchtigen Standort.

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