Vorsorge für Ihren Urlaub:

Erste-Hilfe-Kasten unter die Lupe nehmen

Auf Urlaubsfahrten darf eine gut sortierte Reiseapotheke im Auto nicht fehlen.

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AOK-Mediendienst

Wer mit dem Auto in die Ferien reist, sollte Mittel gegen Kopfschmerzen, Erkältung, Durchfall und Erbrechen sowie Desinfektionsmittel und Fiebersenker dabei haben, denn diese Arzneien sind in jedem Fall Pflicht. Weiterhin dazu gehören Insektenschutzmittel, spezielle Antibiotika, Wasser-Entkeimungstabletten und, bei schlechter medizinischer Versorgung im Zielland, sogar Einmalspritzen und Injektionsnadeln.

Der Apothekerverband empfiehlt vor der Reise in jedem Fall die Beratung durch einen heimischen Apotheker.

Mehr als nötig mitnehmen

Bei regelmäßig eingenommenen Medikamenten ist ein Vorrat mit ausreichender Reserve ratsam. Wer täglich beispielsweise eine Tablette gegen Bluthochdruck einnimmt, sollte mehr Pillen mitnehmen als die eigentliche Zahl der Urlaubstage. Außerdem kann eine Auffrischung des Impfschutzes wie gegen Tetanus oder Masern notwendig sein.

Auch ein prüfender Blick auf das Mindesthaltbarkeitsdatum des Erste-Hilfe-Kastens ist wichtig, weil zum Beispiel Pflaster nach einigen Jahren nicht mehr richtig haften. Während der Reise müssen die Medikamente wasserdicht und möglichst temperaturgeschützt aufbewahrt werden. Im Auto ist der beste Platz dafür unter einem Sitz.