Auto-Test:

Erster Crossover von Renault

Der Fronttriebler aus Frankreich ist auf der Basis des Clio aufgebaut, wirkt aber mit seinem SUV-Design eine Nummer größer.

Der neue Renault Captur
Hersteller Kommt ab Juni in den Handel: Der neue Renault Captur

Dabei liegt er mit einer Länge von 4,12 Metern genau zwischen Clio Limousine und Clio Grandtour. Aber er bietet deutlich mehr Höhe, die sich auch durch die auf 17 Zentimeter erhöhte Bodenfreiheit ergibt. Damit wird ein bequemes Ein- und Aussteigen ermöglicht und das Überqueren schlechter Wegstrecken erleichtert. Allradantrieb allerdings ist nicht verfügbar und wird von den Renault-Entwicklern auch nicht in Aussicht gestellt.

Neben unterschiedlichen Farbkombinationen für Karosserie und Dach – es sind drei Dachfarben im Angebot sowie Leichtmetallfelgen in verschiedenen Farben – können die Kunden auch verschiedene Farb- und Grafikkombinationen für das Interieur wählen. Flexibel eingerichtet ist der Innenraum, der großzügige Platzverhältnisse vor allem in der ersten Reihe bietet. Im Fond sitzt man ebenso kommod, wenn die Rückbank nach hinten verschoben wird – das ist bis zu 16 Zentimetern möglich. Im Gepäckraum bringt man 377 Liter unter, wenn Rückbank in Normalstellung verharrt. Legt man deren Rückenlehne um, vergrößert sich das Fassungsvermögen auf 1235 Liter. Praktisch ist auch der Wende-Gepäckraumboden – auf einer Seite Teppich, auf der anderen Seite Gummi.

Eine Überraschung ist das Schubfach auf der Beifahrerseite, das eine Menge Utensilien aufnehmen kann. Es ist deutlich praktischer als ein herkömmliches Handschuhfach. Das Fach fasst elf Liter und kann Gegenstände mit einem Gewicht bis zu 30 Kilogramm aufnehmen. Ebenso praktisch sind die abziehbaren Sitzbezüge, die gewaschen oder ausgewechselt werden können. Allerdings gehören sie nur in der Top-Version Luxe zum Serienumfang.

In 10,9 Sekunden auf Tempo 100

Bereits die Basisversion Expression verfügt unter anderem über ein höhen- und tiefenverstellbares Lenkrad, den Tempopiloten mit Geschwindigkeitsbegrenzer, einen Bordcomputer und die Berganfahrhilfe. Erst ab dem zweiten Ausstattungsniveau sind die Klimaanlage, die Audioanlage, Nebelscheinwerfer und 16-Zoll-Leichtmetallfelgen an Bord. Klimaautomatik und Navigationssystem sowie Leichtmetallfelgen im 17-Zoll-Format gibt es in der Ausstattung Luxe. Für den Captur stehen zum Marktstart zwei Benzinmotoren und ein Dieselaggregat zur Wahl.
Die Ottomotoren leisten 66 kW/90 PS beziehungsweise 88 kW/120 PS.

Der größere Benziner, der 1,2-Liter-Direkteinspritzer, feiert übrigens seine Premiere im Captur. Es ist ein Turbomotor, der mit einem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) kombiniert ist. Er beschleunigt in 10,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 192 km/h. Nach Herstellerangaben soll er im Schnitt mit 5,4 Litern Kraftstoff auskommen.
Am sparsamsten ist man mit dem Diesel dCi 90 Eco2 unterwegs – er begnügt sich im Captur mit 3,6 Litern Dieselkraftstoff auf 100 Kilometern. In Verbindung mit diesem Motor soll es ab dem Spätsommer auch ein Sechsgang-DSG-Getriebe geben.
 

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