Einfach mal die Seele baumeln lassen:

Usedoms abgelegene Ecken

Es sind die Villen, der Glanz der Bäderarchitektur und das beruhigende Wellenrauschen. Sie verleihen der Insel Usedom ihren unverkennbaren Charme. Doch die Insel hat noch viel mehr schöne Reize zu bieten. Gerade jetzt im Herbst.

Viele Wege führen Wanderer und Walker zu den schönen Seiten der Insel.
Katja Müller Viele Wege führen Wanderer und Walker zu den schönen Seiten der Insel.

Da lohnt sich nicht nur ein Spaziergang am Strand, sondern vor allem ein Ausflug, der in der zweiten Reihe beginnt – hinter der Promenade. Die Wälder zaubern im Herbst einen Mix aus den schönsten Farben und einen Duft, der sich in keiner Parfümerie mixen lässt: der Duft nach frischer Luft und herbstlicher Würze. Gestresst vom Alltag lässt sich in den Wäldern der Insel Usedom schnell wieder Kraft tanken. Dutzende Wanderwege laden zum Spazieren ein und führen zu den schönen Orten der Insel. Direkt hinter der Kaiserbäderpromenade von Heringsdorf liegt eines dieser Kleinode: Gothen. Ein Wanderwegnetz verbindet das Ostseebad Heringsdorf und den kleinen Inselort. Ein Weg beginnt in der Nähe der Kinderkurklinik am Seetheweg und endet am Gymnasium an der Bundesstraße 111. Dieser Rundwanderweg führt über Feldwege von Heringsdorf nach Gothen und auf der Landstraße durch den Wald von Heringsdorf wieder zurück.

Der Spaziergang eignet sich für die ganze Familie und stellt keine besonderen Anforderungen. Der leichte Wanderweg ist auch für ältere Menschen geeignet oder Familien mit Kindern. Und die kleinen kommen besonders in Gothen auf ihre Kosten, denn dort gibt es einen Storch in der Dorfmitte. Am Storchenhorst kann man sich über die Ankunftszeiten und Abflugzeiten informieren. Auf dem Rückweg durch den Wald Richtung Heringsdorf lädt dann ein grünes Schild zum Abstecher in den Wald ein. Steinerner Tisch steht in großen Lettern auf dem Schild und nicht nur der ist auch nach wenigen Schritten erreicht. Auch eine Sitzgruppe lädt zum Verweilen ein. Und beim Spaziergang durch die schöne Natur lassen sich auch viele kleine Kunstwerke entdecken: Pilze in den ungewöhnlichen Formen, Größen und Farben. Moos- und Brombeeren laden zum Naschen ein. Aber auch sportlich lassen sich in dieser Region einige Kilometer auf dem Rad oder den Walkingstrecken zurücklegen. Das Gute daran: Alles ist ausgeschildert.

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