Ägypten-Reisen:

Auswärtiges Amt entschärft Warnung

Vor Reisen nach Ägypten wird nicht mehr offiziell gewarnt. Vorsicht ist trotzdem angebracht.

Mehrere Reiseveranstalter nehmen ihre Ägypten-Reisen angesichts einer verringerten Risiko-Einschätzung des Auswärtigen Amtes ab sofort wieder auf.
Khaled Elfiqi Mehrere Reiseveranstalter nehmen ihre Ägypten-Reisen angesichts einer verringerten Risiko-Einschätzung des Auswärtigen Amtes ab sofort wieder auf.

Das Auswärtige Amt in Berlin hat seinen Sicherheitshinweis für Ägypten entschärft. Es rät nicht mehr grundsätzlich von Reisen dorthin ab. Touristen sollten aber im ganzen Land – ausdrücklich auch in den Badeorten am Roten Meer – besonders vorsichtig sein, rät das Ministerium.

Weiterhin abgeraten wird von Reisen in das Nildelta außerhalb von Kairo und Alexandria sowie von Reisen in das Niltal zwischen Kairo im Norden und Luxor im Süden. Reisende in den Urlaubsgebieten am Roten Meer sollten die Orte an der Küste nicht verlassen. Von Ausflügen ins Hinterland rät das Auswärtige Amt ab. Dazu zählten auch Trips zum Katharinenkloster am Berg Sinai sowie Landausflüge nach Luxor und Assuan.

Auch von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara, vor allem in die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan, raten die Experten eindringlich ab. Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet warnen sie sogar – eine Warnung steht immer eine Alarmstufe über dem Abraten.

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