Naturerlebnispark:

Ein Paradies für Tiere und Menschen

Im Tollensetal gibt es einen klug gestalteten, gepflegten und herrlich weitläufigen Naturerlebnispark. Dennoch ist dieses Kleinod bei Touristen noch weitgehend unbekannt. Ein Geheimtipp – vor allem für Familien.

Haus auf der Pferdekoppel und ringsherum nichts. Der Park ist sehr weitläufig.
nlz Haus auf der Pferdekoppel und ringsherum nichts. Der Park ist sehr weitläufig.

Ein wahrhaft verstecktes Juwel für Ausflügler befindet sich an der Landestraße 35 zwischen den Orten Altentreptow und Burow. Auf der Strecke kommt zwischen Ackermeer, Waldmeer, Hügelmeer, gar nichts mehr? Nein, denn hier gibt es seit knapp 20 Jahren einen Naturerlebnispark, weitläufig, klug gestaltet und gepflegt.

Dennoch stolpern eher selten Touristen über und in dieses Kleinod im Tollensetal. Von der Landesstraße geht es ab, mitten durch einen Wald und dann ins Dorf Mühlenhagen.

Am Ende des Dorfes fährt man leicht am Sandparkplatz vorbei, der sich links am Weg entlang streckt. Wer hier aussteigt, hat ihn gefunden – den Park. Und: Gäste sollten dort die Schuhe gut zu binden und den Rucksack gut verschnüren.

Auf 40 Hektar finden Besucher hier 70 verschiedene Tierarten. Alles ist unglaublich weitläufig und weiträumig. „Und das ist auch schon die einzige Einschränkung für unsere Besucher, man muss gut zu Fuß sein, um viel zu sehen“, erklärt die Parkleiterin Heidelinde Kurzhals, die gleichzeitig Vorsitzende des Fördervereines Naturerlebnispark Tollensetal und Bürgermeisterin der nahe gelegenen Gemeinde Burow ist.

500 Tiere warten darauf, entdeckt zu werden

Sie spricht von 500 Tieren und stellt die durchdachte Anlage vor. „Im vorderen Bereich haben wir noch gärtnerisch Hand angelegt.

Doch je weiter man in den Park hinein geht, desto natürlicher ist die Umgebung“, erklärt sie. In der Nähe des Eingangs finden Besucher einen kleinen Imbiss und einen großen Spielplatz, der ganze Kindergartengruppen zu Wandertagen lockt.
In den weitläufigen Gehegen und Volieren sind heimische Tiere zu sehen: Ziegen, Rot- und Damwild, Schafe, Pferde, aber auch Greifvögel, Enten, Hühner und so weiter.

Nichts Exotisches tritt in Kontrast mit dem naturbelassenen durchschreitbarem Tollensetal. Nach starken Regenfällen haben die Mitarbeiter Probleme, die Wege wieder zu befestigen. „Weil uns dann einiges die Sandwege unterspült“, sagt Heidelinde Kurzhals.

Über die Besucherzahlen kann sie allerdings keine genauen Angaben machen. Sie spricht von Tausenden Besuchern, die jedes Jahr in den Park strömen.

Nur: Wer hier umherwandert, sieht selten jemanden, weil dieser Erlebnispark auch ein Menschenberuhigungspark zu sein scheint.


www.nep-muehlenhagen.de 

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