Spartipps für Anfänger und Profis:

So finden Sie preiswerte Hotels

Suchen, auswählen, zuschlagen: Es war noch nie so einfach, günstige Hotels zu buchen wie heute – den Vergleichsportalen sei dank. Doch wer richtig Geld sparen will, sollte noch ein paar Tricks kennen.

Wer etwas länger bleibt, bekommt Rabatt: Viele Hotels bieten einen Abschlag bei längeren Aufenthalten.
Andrea Warnecke Wer etwas länger bleibt, bekommt Rabatt: Viele Hotels bieten einen Abschlag bei längeren Aufenthalten.

1. Hotels anrufen

„Der beste Preis findet sich auf Vergleichsportalen“, sagt Falk Murko, Reiseexperte der Stiftung Warentest. Doch hier sollte die Suche nicht enden. Hat man einen guten Tarif entdeckt, ruft man am besten beim Hotel an und fragt noch einmal persönlich nach einem besseren Preis. „Im Hotel anzurufen, ist viel Arbeit. Aber wer sparen möchte, muss das auf sich nehmen.“ Denn seitdem das Bundeskartellamt die Bestpreisklausel im Jahr 2013 für rechtswidrig erklärt hat, können Hotels den Reisenden individuelle Angebote machen.

2. Zeitliche Flexibilität

Wer kann, meidet Ostern, Pfingsten, Weihnachten und generell die Ferienzeiten – dann sind Übernachtungen teurer als im Jahresschnitt. In der Neben- oder Zwischensaison gibt es bessere Preise. Beliebte Wochenendziele wie Venedig oder Rom sind unter der Woche günstiger – Businesshotels wiederum am Wochenende.

3. Räumliche Flexibilität

Wer bei der Wahl des Urlaubsziels flexibel ist, kann ebenfalls viel Geld sparen. „In diesem Jahr gab es in der Türkei und Ägypten größere Rabattaktionen“, sagt Tim Seewöster, Geschäftsführer von des Portals Sparwelt.de. Im Gegensatz dazu war Mallorca im Sommer 2016 einige Tage überbucht und teurer als üblich. Auch wenn Veranstaltungen oder Kongresse eine Stadt füllen, steigen die Preise.

4. Reisedauer anpassen

Oft lohnt es sich zu prüfen, ob ein längerer Aufenthalt günstiger ist. Das klingt merkwürdig. Doch Hotels freuen sich über längere Belegungen und geben Rabatt, wenn der Gast länger bleibt. „Fünf Nächte bleiben, vier zahlen“ und „Vier für drei“ seien am weitesten verbreitet, erklärt Lück.

5. Prämienprogramme

Hotels legen Wert auf Planungssicherheit. Stammgäste sind gerne gesehen und können nach individueller Absprache große Rabatte direkt beim Hotel bekommen. Bei Hotelketten funktioniert das ähnlich. „So bieten die Accor Hotels mit Le Club ein Prämienprogramm ähnlich dem Meilenprogramm der Airlines an“, berichtet Lück. „Andere Beispiele sind Hilton mit HHonors oder Best Western mit Best Western Rewards.“ Mitgliedschaften in Autoclubs können sich ebenfalls lohnen – denn Mitglieder profitieren oft von besonderen Angeboten.

6. Blindbooking

Einfacher als auf Top-Preise in Newslettern zu warten, sind Blindbooking-Plattformen wie Hotwire.com oder Travelbird.de. Während man bei Hotwire nach Hotels in einer ausgewählten Stadt sucht und sie mit bis zu 60 Prozent Rabatt buchen kann, bietet Travelbird eine komplette Überraschungsreise samt Flug.

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