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Sieben Geißlein wie im Märchen

Oh, sind die niedlich. Die Schüler der Mittelstufe 1/2 von der Kranichschule in Neubrandenburg haben Tierkinder im Tierpark Ueckermünde besucht – und ...

Bei den zahmen Ziegen im Tierpark zeigten die Schüler überhaupt keine Scheu. [KT_CREDIT] FOTO: privat

Oh, sind die niedlich. Die Schüler der Mittelstufe 1/2 von der Kranichschule in Neubrandenburg haben Tierkinder im Tierpark Ueckermünde besucht – und natürlich gestreichelt.

Ueckermünde. Viele Überraschungen verspricht Zooschullehrerin Katrin Kage an diesem Tag ihren Schülern. Diese kommen aus der Kranichschule in Neubrandenburg und waren im Rahmen des KidZ-Projektes des Nordkurier zu einer „Jungtier-Runde“ im Ueckermünder Tierpark eingeladen worden.
Die Mädchen und Jungen der Mittelstufe machen sich voller Erwartungen auf den Weg. Vorbei an Flamingos und Dromedaren geht es weiter zum Ziegengehege, wo reges Treiben herrscht. Sieben junge Geißlein stecken ihre Mäulchen und Zungen durch die Zaunlatten und warten nur darauf, von lieben Händen gefüttert und gestreichelt zu werden. Von der anderen Seite aus werden sie mit ebenso neugierigen Blicken der Kinder beäugt. Stellt sich schnell die Frage: Wer
beschnuppert wen?
Das einen Tag zuvor geborene Zebra-Baby bekommen die Schüler heute leider noch nicht zu Gesicht. Vom Zebra-Papa streng bewacht, bleibt es in seinem Stall versteckt. Für den kleinen Hengst wird noch ein Name gesucht. Die Kinder machen prompt einige Vorschläge wie Max oder Alexander. Diese will Frau Kage gern weiterleiten.
Nachdem auch die geduldigen Esel mit Futter und Streicheleinheiten bedacht wurden, bestaunt die Gruppe den kleinen Wüstenfuchs mit seinen imposanten Ohren. Auch ein Blick auf das Löwenpaar darf nicht fehlen.
Die niedlichen Entenküken, Kängurubabys und Erdmännchenkinder kann dann nur noch einer toppen – Naseweis. Frau Kage nimmt das Tierchen vorsichtig in ihre Hände und übersetzt den erstaunten Kindern die Begrüßung desselben: „Ich fühle mich wohl bei dir“, quiekt das winzige Meerschweinchenjunge. Mit seiner schneeweißen Nase macht es seinem Namen alle Ehre. Behutsam wandert es von Hand zu Hand. Auch vorsichtiges Kuscheln ist erlaubt.