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Blau-Weiß-Kegler weiter vorn

Die Stavenhagener Zweitliga-Kegler behaupten nach zwei überzeugenden Heimsiegen die Tabellenspitze. Dass sie dort nicht zufällig stehen, bewiesen die Reuterstädter mit ihrem Sieg gegen den Favoriten und Erstligaabsteiger aus Lübeck.

Ziehen weiter ihre Bahn an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga: Die Kegler Dirk Strese (links) und Klaus Wermann von Blau-Weiß Stavenhagen.
Heiko Brosin Ziehen weiter ihre Bahn an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga: Die Kegler Dirk Strese (links) und Klaus Wermann von Blau-Weiß Stavenhagen.

Die mit Spannung erwartete Spitzenpartie gegen den Erstligaabsteiger von der SG Verein Lübecker Kegler konnten die Stavenhagener Bundesligakegler mit lautstarker Unterstützung ihrer Fans mit 3:0/50:28 und 5314:5173 Holz klar für sich entscheiden. Mit starken Einzelleistungen und einem überragenden Sven Wiesener (913) steigerte sich Blau-Weiß noch gegenüber dem Vortagesspiel gegen die SG Gut Holz Rostock um 10 Holz.

Die Anstarter Andreas Huth (879) und Dirk Strese (894) gaben der Mittelachse einen beruhigenden 44-Holz-Vorsprung mit auf den Weg. Diesen bauten Klaus Wermann (899) und Torsten Schwarz (879) weiter aus. Auch wenn es dem Lübecker Holger Trojahn (880) gelang, Stephan Wolfgram (850) 30 Holz abzunehmen, änderte das nichts mehr am Spielverlauf, weil Wiesener mit seinem Saisonhöchstergebnis den deutlichen Sieg klar machte.

Mit dem ebenso deutlichen Sieg von 5304:5181 Holz und 3:0/50:28 Punkten wurden am Vortag bereits die Rostocker abgefertigt. Tagesbester war diesmal Wermann (908) vor Wiesener (896) und weiteren guten Einzelergebnissen von Schwarz (881), Strese (877) und Huth (876). Nur der Rostocker Raffael Timm konnte mit 888 Holz in diese nahezu geschlossene Phalanx einbrechen.

Blau-Weiß (+6 Punkte) sicherte sich durch diese beiden Siege weiter die Tabellenspitze, gefolgt von Lübeck (+4), die den Mitverfolgern aus Spandau (+2) in eigener Halle am Samstag einen Punkt abnahmen. Dritter der Tabelle ist jetzt die SG Union Oberschöneweide (+3), die aus Seddin einen Punkt entführten.

In der zweiten Bundesliga werden die Punktspiele dann nach der Weihnachtspause erst Mitte Januar fortgesetzt. Die Stavenhagener „Herbstmeister“ müssen dann auswärts in Lübeck und Rostock antreten.