Fußball-Oberliga:

Bogs-Team kontra BFC

Der Neubrandenburger Oberligist ist am Sonntag beim Aufstiegsfavoriten gefordert.

Jürgen Bogs kehrt am Sonntag an alte Wirkungsstätte zurück.
Roland Gutsch Jürgen Bogs kehrt am Sonntag an alte Wirkungsstätte zurück.

Erst in der letzten von fünf Vorbereitungswochen füllte sich der Trainingsplatz der Neubrandenburger Oberliga-Fußballer so auf, wie es Coach Jürgen Bogs gern von Anbeginn der Vorbereitungsphase gehabt hätte.

Mit den Verpflichtungen der vergangenen Tage inklusive der gütlichen Einigung mit Stürmer Arno Dwars auf eine weitere Spielzeit hofft man beim 1. FC Neubrandenburg 04, nicht nur zahlenmäßig einen ausreichend starken Kader für die dritte Oberligasaison zusammen zu haben, sondern auf so viel Qualität, dass man nicht wieder in den Abstiegsstrudel hinein gerät.

Der Haken: Die Mannschaft ist derzeit kaum eingespielt, die Leistungsträger Michael Gaede und Dennis Kühl fallen noch Wochen beziehungsweise sogar Monate aus, zudem hat Kevin Riechert Trainingsrückstand und die Spielgenehmigung für die beiden polnischen Zugänge Tomasz Parzy und Jaroslaw Joziwiak irrlichtern seit Tagen auf den bürokratischen Wegen zwischen polnischen und deutschen Stempelstellen. Immerhin steht mit Marcin Markiewicz jetzt ein erfahrener Keeper als zweiter Mann neben Alexander Walter zur Verfügung.

Zwei Youngster sind dabei

So wird Bogs am Sonntag (Anstoß 14 Uhr) beim Auftaktspiel gegen seinen früheren Heimatverein BFC Dynamo im Wesentlichen wohl auf den bewährten Stamm des Vorjahres zurückgreifen. Für die wohl einzige zu besetzende Stelle im Sturm stehen mit den beiden Neuen Petrit Baliu und Michael Freyer sowie den beiden Youngstern Arno Dwars (wird am Sonntag 19) und Nick Stövesand (noch 17) gleich vier Kandidaten zur Wahl.

Der Auftaktgegner ist dabei wahrlich nicht von Pappe: Der BFC Dynamo sieht sich nach dem achtbaren 0:2 im DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart für sein Saisonziel Aufstieg in die Regionalliga gut gerüstet. Dennoch glaubt Bogs, dass seine Elf nicht chancenlos beim Staffelfavoriten ins Rennen geht. „Es wird ein hartes Stück Arbeit“, weiß er. Aber mit einer taktisch disziplinierten Spielweise und konzentriertem Auftreten von der ersten bis zur 90. Minute sei durchaus etwas möglich.

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