Leichtathletik:

BVB-Profi riskiert große Lippe: Bin so schnell wie Usain Bolt

Dortmunds Edel-Kicker Pierre-Emerick Aubameyang will sich über die Kurzdistanz von 30 Metern mit Deutschlands Topsprinter des Jahres 2013, Julian Reus, messen. Der Franzose glaubt sogar, es auf dieser Strecke mit einem berühmten Jamaikaner aufnehmen zu können.

Will sich im Sprint mit den Leichtathleten messen: BVB-Fußballprofi Pierre-Emerick Aubameyang
Foto: Federico Gambarini Will sich im Sprint mit den Leichtathleten messen: BVB-Fußballprofi Pierre-Emerick Aubameyang.

Der Auftritt von Pierre-Emerick Aubameyang im ZDF-Sportstudio vor kurzem hat ein Nachspiel. Der BVB-Profi hatte behauptet, über die 30-Meter-Distanz schon mal 3,7 Sekunden gelaufen zu sein. Er traue sich zu, so der Dortmunder weiter, auf dieser Kurzstrecke genauso schnell zu sein, wie Jamaikas Super-Renner Usain Bolt. Für den aktuellen 100-Meter-Weltrekordler wurden bei seinem WM-Titelgewinn 2009 in Berlin für die ersten 30 Meter exakt 3,78 Sekunden gestoppt.

Julian Reus, in diesem Jahr mit 10,08 Sekunden über 100 Meter schnellster deutscher Sprinter, äußerte Zweifel an Aubameyangs Behauptung. Der Wattenscheider hat den mutigen Franzosen nun zum Sprintduell herausgefordert. „Klar nehme ich diesen Fehdehandschuh auf. Das ist reizvoll für mich – und danach werde ich wissen, ob ich den Job wechseln kann oder nicht“, meldete Aubameyang sich keck zurück.

Frank Lebert, Geschäftsführer der Deutschen Leichtathletik Marketing Gesellschaft (DLM), will die beiden Topathleten jetzt in einem Event zusammenbringen: „Wir nehmen den Ball gerne auf und wollen gemeinsam mit dem BVB das Duell organisieren“, erklärte er. Er sucht nun das Gespräch mit den Verantwortlichen in Dortmund, die er noch aus seiner Zeit als Marketing-Direktor eines großen Sportartikelherstellers kennt.

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