2. Fußball-Bundesliga:

Cottbus schöpft trotz Niederlage viel Mut

Trotz der Niederlage im DFB-Pokal bei 1899 Hoffenheim schöpfen die Cottbuser Mut für das kommende Heimspiel gegen Bielefeld. Nach der kämpferisch und ansprechenden Leistung sind die Lausitzer sicher, ihre Durststrecke in Liga zwei beenden zu können.

Hoffenheims Tobias Strobl (rechts) kämpft um den Ball mit Boubacar Sanogo (Mitte) von Cottbus. Die Lausitzer zeigten trotz der 0:3-Niederlage viel Sicherheit.
Uwe Anspach Hoffenheims Tobias Strobl (rechts) kämpft um den Ball mit Boubacar Sanogo (Mitte) von Cottbus. Die Lausitzer zeigten trotz der 0:3-Niederlage viel Sicherheit.

Mit einer neuerlichen Niederlage, einigen angeschlagenen Spielern und dennoch einer neuen Portion Zuversicht ist Zweitligist FC Energie Cottbus um 6.30 Uhr zurückgekehrt.

Nach der 0:3-Verlängerungs-Niederlage im Pokal bei 1899 Hoffenheim und dem Aus in Runde zwei steht Energie bereits am Freitag (18.30 Uhr) zu Hause gegen Aufsteiger Bielefeld eine richtungsweisende Partie ins Haus. Die Lausitzer, die nach vier sieglosen Spielen auf Relegationsrang 16 abgerutscht sind, versuchen, aus der kämpferisch starken Leistung in Hoffenheim Mut zu ziehen.

Trainer Rudi Bommer wollte daher nichts von einem Schicksalsspiel wissen: „Wenn die Jungs die Taktik weiter so umsetzen wie in Hoffenheim, mache ich mir keine Gedanken. Der Knoten wird wieder platzen.“ Davon sind auch die Spieler überzeugt. Offensivspieler Marco Stiepermann sagte: „Wir haben uns eine riesige Portion Sicherheit geholt. Wenn man 90 Minuten kein Gegentor bekommt, kann man mit Selbstvertrauen gegen Bielefeld antreten.“ Nach 90 einsatzstarken Minuten, in denen Energie der gut besetzten Offensivabteilung des Favoriten Paroli bot, waren die Cottbuser in der Verlängerung mal wieder an ihrer aktuellen Schwäche gescheitert - den individuellen Fehlern.

Dieses Mal war es Keeper Robert Almer, der bei einem Freistoß orientierungslos durch den Strafraum irrte und Hoffenheims Niklas Süle das leere Tor zum vorentscheidenden Treffer (95.) überließ. Später trafen noch Firmino (103.) und Schipplock (117.).

Nicht der erste Patzer

von Torwart Robert Almer

Das war nicht der erste Patzer des neuen Cottbuser Torhüters in dieser Saison. Eine ernsthafte Diskussion über Almers Leistungen will Trainer Bommer aber gar nicht erst aufkommen lassen: „Andere Spieler hatten vorher Probleme, als Robert richtig gut gehalten hat. Er hat uns ja auch mit seinen Paraden bis in die Verlängerung gebracht.“

Auch von den Spielern gab es keinen Vorwurf. Marc Andre Kruska erklärte: „Rob hat uns mit zwei guten Paraden im Spiel gehalten. Ich denke, er ist vom Kopf her stark genug, dass er das ganz locker wegsteckt.“

Abzuwarten bleibt derweil, wie die Cottbuser den kräftezehrenden Einsatz über 120 Minuten wegstecken. Mit Marc Andre Kruska, Boubacar Sanogo und Alexander Bittroff klagten drei Profis nach der Partie über muskuläre Probleme. Kapitän Uwe Möhrle war wegen Oberschenkelproblemen gar nicht erst in den Kraichgau gefahren.

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