Handball-WM:

Deutsche Damen stürmen ins Achtelfinale

Bei der Weltmeisterschaft in Serbien haben die deutschen Frauen erneut einen Erfolg gefeiert.

Nadja Nadgornaja (rechts) bestritt ihr 50. Länderspiel für Deutschland. 
             
Ivan Milutinovic Nadja Nadgornaja (rechts) bestritt ihr 50. Länderspiel für Deutschland.  

Minimalziel erreicht: Die deutschen Handball-Frauen sind bei der Weltmeisterschaft in Serbien ins Achtelfinale gestürmt. Am Dienstag besiegte der EM-Siebte in Novi Sad Rumänien mit 26:23 (13:12) und feierte nach den Erfolgen gegen Australien und Tschechien den dritten Vorrundensieg im dritten Spiel in der Gruppe D. Mit sechs Punkten kann die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) an den verbleibenden zwei Spieltagen nicht mehr von einem der ersten vier Plätze verdrängt werden.

Beste deutsche Werferin vor rund 800 Zuschauern war erneut Susann Müller mit elf Treffern. Neben der Leipzigerin glänzte Torhüterin Clara Woltering mit 39 Prozent gehaltener Bälle. Nach einem Ruhetag folgt die vierte Partie am Donnerstag (17 Uhr/Sport1) gegen Tunesien.

Im Gegensatz zu den ersten beiden Spielen gegen Australien und Tschechien hatte die deutsche Mannschaft gegen Rumänien keine Anlaufschwierigkeiten. Dank Clara Woltering und der einmal mehr nicht zu stoppenden Torjägerin Susann Müller verschaffte sich das DHB-Team schnell einen 10:5-Vorsprung (17. Minute), den man allerdings leichtfertig verspielte. So hieß es zur Pause nur 13:12 für die Schützlinge von Bundestrainer Heine Jensen.

Mit neuem Mut und frischem Schwung startete das DHB-Team in die zweiten 30 Minuten. Nadja Nadgornaja vom deutschen Meister Thüringer HC, die ihr 50. Länderspiel bestritt, sorgte mit ihrem Treffer zum 18:13 (40.) für einen Fünf-Treffer-Vorteil. Dank der Torjäger-Qualitäten von Susann Müller und der tollen Taten von Torhüterin Clara Woltering reichte dies am Ende zum verdienten Sieg.

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