Tabellenletzter ohne echte Chance:

Dynamo bleibt weiter sieglos

Zurück an der Spitze: Die SpVgg Greuther Fürth hat sich keinen Ausrutscher geleistet. Stattdessen feierte die Mannschaft einen klaren und völlig ungefährdeten Sieg gegen Dynamo Dresden.

Jubel beim Fürther Zoltan Stieber (r.) und seinem Teamkollegen Stephan Fürstner (Mitte) über seinen Treffer zum 1:0. Ratlosigkeit hingegen beim Dresdener Idir Ouali.
Daniel Karmann Jubel beim Fürther Zoltan Stieber (r.) und seinem Teamkollegen Stephan Fürstner (Mitte) über seinen Treffer zum 1:0. Ratlosigkeit hingegen beim Dresdener Idir Ouali.

Die SpVgg Greuther Fürth hat ihre Pflichtaufgabe zum Abschluss des 9. Spieltags souverän erfüllt und die Führung in der 2. Fußball-Bundesliga zurückerobert. Der Erstliga-Absteiger setzte sich am Montagabend gegen den Tabellen-17. Dynamo Dresden souverän mit 4:0 (1:0) durch. Zoltan Stieber brachte die Hausherren vor 12 520 Zuschauern in der zehnten Minute in Führung. Nach dem Seitenwechsel erhöhten Florian Trinks (63.), der eine Minute zuvor eingewechselte Niko Gießelmann (76.) und Tim Sparv (86.).Durch den sechsten Saisonsieg verdrängte die SpVgg mit 20 Punkten den 1. FC Köln (17) wieder vom ersten Rang. Die Gäste aus Dresden bleiben indes auf dem vorletzten Platz - als einziges Team der Liga sind die Sachsen auch unter dem neuen Trainer Olaf Janßen noch ohne einen Sieg in dieser Spielzeit.

Das Aus im DFB-Pokal gegen den Hamburger SV hatten die Fürther gut weggesteckt. Trainer Frank Kramer schickte dieselbe Elf auf den Platz, die am Dienstag mit 0:1 beim HSV verloren hatte. Und sie startete gegen die Dresdner vielversprechend. Dass Dynamo-Keeper Benjamin Kirsten bei einer Faustabwehr Torschütze Stieber den Ball vor die Füße legte, war den Fürthern dabei egal. Im Gegensatz zu den Gästen. „Ich würde mal sagen unglücklich, um es vorsichtig auszudrücken“, kommentierte Dresdens Sportdirektor Steffen Menze den Fehler des Keepers.

Es dauerte noch eine Viertelstunde, bis auch die Dresdner zumindest vorübergehend ins Spiel fanden. Zlatko Dedic scheiterte aber beim einzigen Ausgleichsversuch an Wolfgang Hesl im Fürther Kasten. Mit dem 2:0 durch Trinks war die Partie schon entschieden. Die Dresdner zeigten kaum mehr Gegenwehr und so konnten die Fürther das Ergebnis auch verdientermaßen durch Joker Gießelmann und Sparv noch weiter hochschrauben.

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