Auslosung:

FIFA wehrt sich gegen Vorwürfe

Der Fußball-Weltverband wehrt sich gegen Vorwürfe, die WM-Auslosung sei manipuliert worden.

Fernando Hierro (links) und Alcides Ghiggia bei der Auslosung.
Marcus Brandt Fernando Hierro (links) und Alcides Ghiggia bei der Auslosung.

Diese Gerüchte entbehren jeder Grundlage“, erklärte FIFA-Sprecherin Delia Fischer am Dienstag. Die gesamte Vorbereitung der Auslosung sei überwacht worden. Zuvor hatte es weltweit in mehreren Medien Spekulationen gegeben, Argentinien sei möglicherweise bei der Auslosung für die Weltmeisterschaft 2014 bevorzugt worden und nicht durch Zufall in der für das Team günstigen Vorrundengruppe F gelandet.Ein Video mit der Fernsehübertragung vom vergangenen Freitag auf der Internetplattform „YouTube“ nährte die Gerüchte. Es zeigt, dass FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke die Losbälle hinter einem Pult öffnete. Nach Angaben der FIFA-Sprecherin seien mindestens sieben Kameras aus verschiedenen Perspektiven jederzeit auf den FIFA-Generalsekretär gerichtet gewesen. „Zwei von vorne, jeweils eine seitlich von rechts und links, eine von Backstage sowie eine Kamera direkt über dem Kopf und Auslosungspult“, hieß es. „All diese Bilder waren im Übertragungswagen zeitgleich zu sehen, und der Showdirektor entschied kurzfristig, welche Kamera, wann, wie und wo gezeigt wird.“

Ihr Basecamp hätten die Argentinier schon vor der Auslosung in Belo Horizonte gebucht, berichtete die „Bild“-Zeitung. Dort bestreiten sie nun am 21. Juni ihr zweites Spiel gegen den Iran. Laut „Süddeutscher Zeitung“ gehörte die Unterkunft zunächst nicht zu den akkreditierte FIFA-Unterkünften.

Die Argentinier um Weltfußballer Lionel Messi hatten bei der Auslosung in Costa do Sauípe neben dem Iran noch Nigeria und Bosnien-Herzegowina als Gegner erwischt. Für das abschließende Gruppenspiel gegen die Westafrikaner ist das in der Nähe zu Argentinien gelegene Porto Alegre als Spielort vorgesehen.

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