Handball:

Fortuna erwartet hitzige Atmosphäre

Die Neubrandenburger Handballer in der Ostsee-Spree-Liga bei der TSG Lübbenau erfolgreich bestehen.

Fortunas Tore-Garant Michael Zieschang beim Wurf.
Heiko Brosin Fortunas Tore-Garant Michael Zieschang beim Wurf.

 Dranbleiben an der Spitzengruppe – das ist das Ziel der Ostsee-Spree-Liga Handballer vom SV Fortuna´50 Neubrandenburg. Im Moment stehen die Neubrandenburger auf Platz sechs in der Tabelle, mit einem Sieg bei der TSG Lübbenau am Sonnabend um  18 Uhr in der Gelb-Blau-Arena Lübbenau ist der Sprung weiter nach oben möglich. Lübbenau ist aktuell zwar nur Tabellenelfter, aber vor allem beim Remis in Cottbus und der knappen Zwei-Tore-Niederlage auf Usedom verkaufte sich das Team aus dem Spreewald sehr gut.

„Lübbenau ist extrem heimstark. In der Halle dort wird es sehr laut, und die Mannschaft geht kämpferisch immer an ihre Grenzen. Außerdem sind sie eingespielt und körperlich sehr stark, deshalb wird das eine ganz harte Nummer“, sagt Fortuna-Rückraumspieler Michael Zieschang. Für den 23-Jährigen gebürtigen Oranienburger läuft es in dieser Saison bisher sehr gut. Er bekommt regelmäßig Einsatzzeiten und zahlt es mit Toren zurück. „Mit den Spielanteilen wächst auch die Verantwortung, und die übernehme ich gern. Das machen die anderen Spieler bei uns übrigens genauso. Für die jungen, wie Sebastian Brünner oder Max Killiches, ist das ja nicht einfach, aber sie machen das im Moment sehr gut“, so Zieschang, der an der Neubrandenburger Hochschule Gesundheitswissenschaften studiert.

„Wir müssen über die Emotionen kommen!“

Zschieschangs Vorteil ist, dass Marcus Deutsch in dieser Saison noch nicht an die starken Leistungen der vergangenen Spielzeit herankommt, und deshalb hinter Zieschang öfter die Nr. zwei im linken Fortuna-Rückraum ist. Und da Deutsch gerade erst von einer Erkältung genesen ist, wird der 1,94 m große Zieschang wohl auch in Lübbenau wieder in der Start-Sieben stehen. „Wir müssen über die Emotionen kommen. Spielerisch sind viele Mannschaften in der Liga so eng beieinander, dass am Ende der Wille entscheidet. Über Emotionen kann man immer noch einen Tick mehr Leistung abrufen“, sagt Zieschang.

Die angeschlagenen Fortuna-Spieler, wie Torben Ehlers oder Felix Klepp, hatten durch das spielfreie Wochenende Zeit sich zu erholen, außerdem kann Trainer Helmut Wilk in Lübbenau wohl auch wieder mit seinem Abwehrstrategen Tom Langschwager rechnen.

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