Handballfrauen wieder auf Siegeskurs:

Fortuna-Frauen reichen „Rote Laterne“ gleich weiter

Kristina Osterland führt die Neubrandenburger Handballerinnen in der Ostsee-Spree-Liga wieder als Trainerin. Die Premiere hat es gegen die SG TMBW Berlin gegeben. Die Damen aus der Hauptstadt erweisen sich an diesem Tag als dankbarer Aufbaugegner.

Die Viertorestädter Handballfrauen sind in der Ostsee-Spree-Liga wieder auf Erfolgskurs gegangen. Im Bild Fortunin Franziska Dahn (Nummer 8) beim Wurf.
Heiko Brosin Die Viertorestädter Handballfrauen sind in der Ostsee-Spree-Liga wieder auf Erfolgskurs gegangen. Im Bild Fortunin Franziska Dahn (Nummer 8) beim Wurf.

Dank des deutlichen 33:17 (19:7)-Heimerfolgs gegen die SG TMBW Berlin ist die Premiere der neuen, alten Trainerin Kristina Osterland bei den Handballfrauen des SV Fortuna ’50 Neubrandenburg gelungen. Allerdings gestand die 31-Jährige auch sofort ein, dass die harmlosen Berlinerinnen ganz sicherlich ein dankbarer (Aufbau-)gegner in der schwierigen Situation der Neubrandenburgerinnen waren. „Trotzdem bin ich stolz auf den Auftritt meines Teams. Wir hatten uns viel vorgenommen und das haben die Mädels gut umgesetzt. Vor allem in der Anfangsphase hat die Abwehr hervorragend gearbeitet, war aggressiv und alle haben sich hervorragend unterstützt“, war Osterland besonders mit dem 6:0- und 16:2-Auftakt zufrieden.

„Allerdings hat das hohe Tempo, das ich eingefordert hatte, auch recht bald zu Kurzatmigkeit bei einigen Spielerinnen geführt“, musste Osterland schon früh Auswechslungen vornehmen, was den Spielfluss etwas unterbrach. Gleichzeitig war es der Trainerin wichtig, jungen Spielerinnen wie Karoline Hauschildt und Maria Klemm verstärkt Spielanteile zu geben, um sie weiter heranzuführen.

Gastgeberinnen gelingenviele einfache Tore

Auch im weiteren Verlauf gelangen den Gastgeberinnen viele einfache Tore. „Wir wollten das Tempo hochhalten. Ich wollte meiner Mannschaft zeigen, wie hilfreich einfache Tore sein können. Und sicherlich hat es auch gut getan, eine Partie mal ganz sicher nach Hause zu bringen“, war Osterland durchweg zufrieden.

Auch im zweiten Abschnitt, der „nur“ 14:10 gewonnen wurde, hielten die Fortuna-Frauen das Tempo hoch. Gerade Maria Klemm zeigte nicht nur bei einigen gelungenen Anspielen ihr Potenzial. „Das war ein guter Anfang, der Spaß auf mehr macht. Die Partie hat aber auch verdeutlicht, dass wir im athletischen Bereich noch einiges tun müssen um über 60 Minuten das Tempo gehen zu können, das ich mir vorstelle“, wollte Osterland den Erfolg auch nicht zu hoch aufhängen. Die „Rote Laterne“ haben die Fortuna-Frauen nach ihrem Punktabzug jedenfalls wieder abgegeben.

Fortuna: Bauch, Jürges –Dahn, Petznick (8/3), Janke (7), Wirth (2), Hauschildt (1), Petalla (4), Brosche (2), Pyritz, Klemm (3), Albrecht (6)