Ostsee-Spree-Liga:

Fortuna-Handballer behalten im Krampfspiel die Oberhand

Die Schützlinge von Trainer Helmut Wilk ringen den starken Aufsteiger Grün-Weiß Werder nieder.

Szene aus der Partie Fortuna gegen Grün-Weiß Werder: Der Neubrandenburger Stefan Stolt beim Wurf.
Heiko Brosin Szene aus der Partie Fortuna gegen Grün-Weiß Werder: Der Neubrandenburger Stefan Stolt beim Wurf.

Saisonsieg Nr. fünf – aber es war ein hartes Stück Arbeit für die Ostsee-Spree-Liga-Handballer vom SV Fortuna ’50 Neubrandenburg. Das Spiel gegen den starken Aufsteiger HV GW Werder wurde zur erwarteten Geduldsprobe, am Ende setzten sich die Neubrandenburger 21:20 (11:11) durch.

Kreisläufer Stefan Stolt war mit sechs Treffern bester Fortuna-Schütze. „Das war ein richtiges Krampfspiel. Aber entscheidend ist, dass wir gewonnen haben. Ich habe sechs von sieben Chancen verwertet, deshalb kann ich auch mit meiner Leistung zufrieden sein“, sagte Fortuna-Urgestein Stolt, der sich besonders über die Rückkehr vom Rückraum-Rechten Tomasz Zaczko freute. „Tomasz hat Spielübersicht, strahlt immer Gefahr aus und schafft so auch für mich viele Freiräume. Außerdem spielt er super Pässe an den Kreis. Das haben Micha Zieschang und Marcus Deutsch ebenfalls gut gemacht“, so Stolt.

Das Spiel gegen Werder verlief über die komplette Zeit ausgeglichen, nur kurz nach der Pause konnte sich Fortuna einmal leicht absetzten (14:11). Die Gäste waren vor allem aus dem mittleren Rückraum und über den Kreis gefährlich. Stolt: „Da hat Werder ein sehr starkes Duo, die haben fast perfekt zusammengespielt. Aber obwohl unsere Abwehr nicht hundertprozentig funktioniert hat, haben wir nur 20 Gegentore kassiert.“ Mit der Defensive war auch Fortuna-Trainer Helmut Wilk zufrieden, genauso wie mit dem starken Auftritt seines Kreisläufers Stefan Stolt. „Stolle spielt fast immer durch, gibt nie auf und leistet oft die Drecksarbeit für die Rückraumspieler. Es ist sehr schön, dass er sich mit den Toren belohnt hat“, so Wilk. In zwei Wochen ist Fortuna beim HC Spreewald gefordert, dann steht das letzte Heimspiel des Jahres gegen TMBW Berlin an. Zum Abschluss geht es zum Derby beim HSV Peenetal Loitz.

SV Fortuna: Hoefs, Prodoehl – Bialek, Brünner (2), Deutsch (4), Gutjahr (2), Hahn, Klepp (5/1), Kühle, Langschwager (1), Odebrecht, Stolt (6), Zaczko, Zieschang (1)

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