Handball:

Fortuna muss in die Höhle des Löwen

Am vierten Spieltag der Handball-Ostsee-Spree-Liga empfangen die Männer vom HSV Peenetal Loitz die SG TMBW Berlin, und der SV Fortuna ´50 Neubrandenburg muss beim Drittliga-Absteiger LHC Cottbus antreten. HSV Insel Usedom hat TSG Lübbenau zu Gast.

Zum 22:20-Sieg der Neubrandenburger über den Stralsunder HV vor Wochenfrist steuerte Felix Klepp (Mitte) neun Treffer bei. Beim Tabellenzweiten Cottbus werden seine Tore aber ebenso nötig sein.
Heiko Brosin Zum 22:20-Sieg der Neubrandenburger über den Stralsunder HV vor Wochenfrist steuerte Felix Klepp (Mitte) neun Treffer bei. Beim Tabellenzweiten Cottbus werden seine Tore aber ebenso nötig sein.

„Von den Absteigern aus der Dritten Liga brauchen wir gar nicht zu reden, und auch die Aufsteiger werden immer stärker. Wir haben es gerade erlebt. Das Heimspiel gegen Werder war schon sehr schwer, und zuletzt beim HC Spreewald haben wir sogar verloren. Ich habe das Gefühl, in diesem Jahr ist die Liga noch einmal ausgeglichener geworden“, sagt HSV-Trainer Tino Kühl.

Mit TMBW Berlin empfangen die Loitzer jetzt ein erfahrenes Ostsee-Spree-Liga-Team. Die Berliner sind seit Gründung der Liga vor drei Jahren dabei, und haben bisher einen Sieg und eine Niederlage auf dem Konto. Kühl: „Wir haben Heimspiel, und das muss gewonnen werden. Wir arbeiten ständig daran, unsere Abwehr zu stabilisieren und schneller nach vorn zu spielen. Vor allem müssen wir unsere Chancen besser nutzen. Im letzten Spiel hatten wir eine Wurfeffektivität von 50 Prozent, das ist zu wenig.“ Nach Verletzungen sind Kreisläufer Matthias Koschker und Torhüter Andre Schumacher wieder gesund und zurück im HSV-Kader.

In Cottbus treffen zwei der vier bisher ungeschlagenen Mannschaften aufeinander. Der Tabellen-Vierte Fortuna Neubrandenburg muss in die Höhle des Löwen, ist zu Gast beim Zweiten LHC Cottbus, und dieser gehört für Fortuna-Trainer Helmut Wilk zu den Top-Favoriten auf den Staffelsieg. „Die Cottbusser haben eine junge, sehr talentierte Mannschaft. Die Spieler kommen alle von der Lausitzer Sportschule, sie sind schnell, wendig und technisch hervorragend ausgebildet. Die Mannschaft hat in dem einen Jahr Dritte Liga sicher eine Menge Erfahrung gesammelt, und will so schnell wie möglich wieder hoch. Ihre einzige Schwachstelle ist der Rückraum, und das könnte unsere Chance sein“, so Wilk, dessen Team nach drei Spielen schon wieder die besten Abwehr-Zahlen der Liga aufweist.

Mit dem dritten Sieg in Folge möchten die Handballer des HSV Insel Usedom heute ihre kleine Erfolgsgeschichte fortschreiben. Gegner ist um 19 Uhr in der Pommernhallle die TSG Lübbenau. Die Usedomer hatten am vergangenen Wochenende spielfrei. Nach Auftaktsiegen beim HC Spreewald (29:23) und zu Hause gegen den PSV Berlin (28:25) ist ein guter Start in die neue Liga vollzogen.

Nordkurier digital: Jetzt 6 Wochen zum Sonderpreis testen!