Ein echtes Derby in Neubrandenburg:

Handball-Herren empfangen Stralsund

Am dritten Spieltag der Ostsee-Spree-Liga haben nur die Handballer des SV Fortuna ’50 Neubrandenburg Heimrecht. Das Wilk-Team erwartet Spitzenreiter Stralsund. Dagegen müssen der HSV Peenetal Loitz und die Fortuna-Frauen auf Tour gehen.

Auch die Tore von Stefanie Wirth werden beim Neuling aus Hermsdorf wichtig sein.
Heiko Brosin Auch die Tore von Stefanie Wirth werden beim Neuling aus Hermsdorf wichtig sein.

Bereits am Sonnabend um 16 Uhr müssen die Handballer aus dem Peenetal beim Aufsteiger HC Spreewald ran. Die Fortuna-Frauen können dagegen im zweiten Auswärtsspiel in Folge bis zum Sonntag 14 Uhr warten, ehe das Spiel beim Neuling SG Hermsdorf-Waidmannslust angepfiffen wird. Dem Neuling war es bisher noch nicht vergönnt, sein Leistungsvermögen in der für ihn neuen Liga unter Beweis zu stellen. Am ersten Spieltag mussten die SG-Frauen eine Absage von der SG TMBW Berlin hinnehmen, die Partie vom letzten Wochenende bei der HSG Neukölln wurde auf den 29. September verlegt.

Dennoch sind die Hermsdorferinnen keine Unbekannten für Fortuna-Trainer Frank Töllner, der sich ja auch erst noch in der für ihn neuen Spielklasse orientieren muss. Denn die Gastgeberinnen nahmen am Känguru-Cup in Neubrandenburg teil und trafen dort auch auf die Fortuna-Frauen. „Die Partie konnten wir knapp für uns entscheiden. Ein solcher Ausgang würde mir natürlich diesmal auch wieder gefallen“, führt Töllner an.

Der gegnerische Coach habe beim Fortuna-Spiel bei TMBW am vergangenen Wochenende gekibitzt, viel könne er aber nach Töllners Aussage nicht gesehen haben.

„Die Berliner Mannschaften spielen einen ganz eigenen Stil, stellen beispielsweise viele Sperren im Mittelbereich. Daran müssen wir uns schnell gewöhnen und taktisch darauf einstellen. Wenn uns das gelingt, sollten Harzverbot und die Rolle der Gastmannschaft kein Problem sein“, würde Töllner nur allzu gern die Punkte vom Aufsteiger entführen.

Genau so lautet auch die Maßgabe vom Loitzer Interimscoach Tino Kühl für die Auswärtsaufgabe beim noch punktlosen HC Spreewald. „Wir fahren dorthin um zu gewinnen und wollen den positiven Trend, den wir im Heimspiel begonnen haben, fortsetzen“, sagt Kühl gleichermaßen kurz und entschlossen. Er selbst sieht sich zwar nur als Übergangslösung, bis sich der HSV mit einem neuen Kandidaten einig ist, aber er will auch seinen eigenen Duft im Team hinterlassen.

„Eine stabile Abwehr ist die Basis. Dadurch sollten über die erste und zweite Welle möglichst viele einfache Tore folgen. Und im aufgebauten Angriff dürfen die Jungs dann die bekannten Kombinationen möglichst konzentriert abschließen“, lautet Kühls einfaches Erfolgsrezept nicht nur beim HC Spreewald. Zwar wird Lars Effenberger berufsbedingt fehlen, dafür geht Kühl aber davon aus, dass der nach seiner Verletzung immer besser in Form kommenden André Schumacher wieder seinen Teil beitragen können wird.

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