3. Liga:

Hansa will Erfolgsserie ausbauen

Die Rostocker verteidigen am Samstag gegen Elversberg Platz drei in der 3. Liga. Geburtstagskind Mendy wünscht sich zu seinem 30. Ehrentag von seinen Kollegen einen Sieg.

Hansa-Trainer Andreas Bergmann hat mit seinem Team einen Lauf.
Andy Bünning Hansa-Trainer Andreas Bergmann hat mit seinem Team einen Lauf.

Noël Alexandre Mendy gibt Hansa Rostock die Marschroute mit einem Geburtstagswunsch vor. „Heimsieg“, lautet die klare Ansage des Verteidigers für die Partie gegen die SV Elversberg am Samstag, an dem der Franzose 30 Jahre alt wird. Sollten seine Mannschaftskameraden ihm den Wunsch erfüllen, wäre dies der sechste Sieg für die Rostocker aus den vergangenen sieben Spielen und Relegationsplatz drei weiter in hanseatischer Hand.Vor dem Feiern ist aber der Schweiß gesetzt. „In der dritten Liga gibt es keine Selbstverständlichkeiten. Da gewinnt man kein Spiel so nebenbei“, warnte Trainer Andreas Bergmann. Der 54-Jährige hat den Aufschwung, den der Aufsteiger Elversberg nach einem Trainerwechsel genommen hat, aufmerksam verfolgt. „Sie spielen sehr, sehr robust. Dietmar Hirsch hat es geschafft, dass die Mannschaft extrem gegen den Ball arbeitet“, lobte Bergmann die Arbeit seines Kollegen, der einst als Profi in Rostocker Diensten stand.

Aber auch bei Hansa hat sich einiges verändert. Mendy kann das beurteilen, ist er doch als einer der wenigen aus der vorjährigen Saison übrig geblieben. „Wir arbeiten als Team besser in der Defensive und sind effektiver in der Offensive“, benannte der Rechtsverteidiger einen Unterschied.

Milorad Pekovic wieder dabei

Teamgeist macht einen weiteren Vorzug aus. Vor dem Jahresausstand vor heimischer Kulisse fehlt bis auf den länger verletzten Leonhard Haas kein Akteur. Bergmann kann wieder mit Milorad Pekovic planen. Der 36 Jahre alte Mittelfeldspieler hat seine Grippe, die ihn am vergangenen Wochenende beim 3:1 in Wiesbaden zum Pausieren zwang, auskuriert und steht wieder voll im Training.

„Wir müssen abwarten, wie weit seine Physis reicht“, sagte Bergmann am Donnerstag. Auch Sascha Schünemann hofft trotz einer Kapselverletzung, die er sich in dieser Woche im Training zugezogen hat, auf seinen Einsatz. „Er will unbedingt in der Elf bleiben. Das kann ich verstehen, aber wir müssen abwarten“, sagte der Coach über den Mittelfeldmann, der lange auf seine Chance warten musste.

Geduld haben musste auch Ken Leemans, der sich Ende vergangener Saison einen Wadenbeinbruch zugezogen hatte und monatelang in der Rehabilitation arbeitete. Nun ist der Belgier wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. „Schön, dass er wieder dabei ist. Das ist ein gefühlter Neuzugang“, sagte Bergmann.

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