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HSV-Volleyballer feiern ersten Regionalliga-Sieg

Nichts für schwache Nerven: Die Neubrandenburger Männer müssen sich in einem wirklichen Krimi am hohen Netz durchsetzen. Aber auch die Neustrelitzer PSV-Frauen kehren in die Erfolsspur zurück.

Jubel beim HSV Neubrandenburg. Die Volleyballer aus der Viertorestadt konnten endlich den ersten Sieg in der Regionalliga feiern.
M. Schütt Jubel beim HSV Neubrandenburg. Die Volleyballer aus der Viertorestadt konnten endlich den ersten Sieg in der Regionalliga feiern.

In der heimischen Sporthalle in der Adlerstraße gewannen die Viertorestädter einen Krimi mit 3:2 gegen den Lübecker TS. Ebenfalls am Wochenende erfolgreich waren die Regionalliga-Damen vom PSV Neustrelitz, die sich vor heimischen Publikum mit 3:0 gegen den Schweriner SC III durchsetzten.

„In diesem nervenaufreibendem Spiel inklusive Tiebreak war alles dabei“, kommentierte Frank Voll vom HSV den ersten Saisonsieg. Mit Chris Burk und Carsten Hellwig standen zwei HSV-Spieler zur Verfügung, die mehr Ruhe in den Spielaufbau brachten. Im ersten Satz lieferte das Neubrandenburger Team die bis dahin beste Saisonleistung ab. Zielstrebig und variabel setzten sich die Spieler um Frank Sitterlee Punkt für Punkt ab und gewannen 25:20. Im zweiten Satz dann der erste kleine Leistungseinbruch. Doch nach schwachem Beginn kamen die Viertorestädter besser in den Satz und holten diesen am Ende mit 25:23. Doch nun folgte der Bruch im Spiel der Hausherren, die in Satz drei keine Chance hatten und klar mit 12:25 verloren. Die Lübecker kamen nun besser in die Partie und holten Satz vier mit 25:19. Somit musste die Entscheidung im Tiebreak her. „Da ist dann die ganze Halle zusammengerückt. Ein Wahnsinnsgefühl“, fasste Frank Voll zusammen. Es entwickelte sich ein spannender Satz mit Matchbällen auf beiden Seiten. Beim Stand von 20:19 setzte sich HSV-Spieler Joost Rohrmann im Block durch und sicherte so den ersten Saisonsieg für die HSVler.

Saisonsieg Nummer vier feierten in der Strelitzhalle die Damen vom PSV Neustrelitz. Vor einer prall gefüllten Halle gewannen die Neustrelitzerinnen mit 3:0 gegen den Schweriner SC III durch. Als Interimscoach agierte Dirk Heß, gleichzeitig der Trainer der PSV-Herren. Im 1. Satz sahen die Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe, wobei sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen konnte. Am Ende hatten die Neustrelitzerinnen die besseren Nerven und setzten sich mit 26:24 durch. Auch in den Abschnitten zwei und drei war es ein absolutes Top-Spiel auf Augenhöhe, wobei sich Gastgeberinnen in den entscheidenden Phasen absetzen konnten und am Ende verdient gewannen.