Motoball:

Jarmener MSC kriegt eine „Klatsche“

Die Jarmener Motoballer verlieren im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft gegen Kuppenheim klar.

In Kuppenheim kamen Jarmens Motoballer oft zu spät an den Ball.
Peter Schmidt In Kuppenheim kamen Jarmens Motoballer oft zu spät an den Ball.

Vor 200 Zuschauern hat der MSC Jarmen in Kuppenheim (Baden Württemberg) beim Rückspiel im Viertelfinale um die Deutsche Motoball Meisterschaft gegen den MSC „Puma“ Kuppenheim eine „Klatsche“ erhalten. Am Ende trennten sich beide Teams mit einem 17:1. Das Ergebnis hat nicht nur bei den Jarmener Fans große Verwunderung ausgelöst.

Der ersatzgeschwächte MSC Jarmen hatte in diesem fairen Duell keine Chance. Somit sind alle Vertreter der Nordstaffel ausgeschieden.

Mit einem knappen und auch überraschenden 4:3 Sieg im Hinspiel, vor heimische Kulisse, war Jarmen nach Kuppenheim gefahren. Das wussten natürlich auch die Zuschauer, die ein spannendes Duell erwarteten. Breits vor dem Anpfiff gab es eine böse Überraschung für die Vorpommern. Nach dem Warmfahren kam für René Wardius noch vor dem Anpfiff das Aus. Eine alte Verletzung machte seinen Einsatz unmöglich. So fehlte dem Jarmener Coach, Detlef Sojka, ein wichtiger Mann an der Seite des Teamkollegen André Ickert. Außerdem war auch Miguel Gomez stark angeschlagen. Im Hinspiel zeigte er eine starke Abwehrleistung. Den jungen Mitspielern im Jarmener Team fehlt noch die spielerische Erfahrung. Ausgetragen wurde das Rückspiel auf Asphalt, für Jarmens Spieler ungewohnt.

Im ersten Viertel legte der Gastgeber vier Tore vor. Im zweiten Spielabschnitt erzielte André Ickert den Ehrentreffer. Kuppenheim schoss ein Tor. Bis zur Hälfte des Spiel sah es beim Stand von 5:1 für Jarmen noch recht gut aus.

Im weiteren Spielverlauf schaffte das junge Jarmener Team es nicht mehr, die „Pumas“ bereits an der Mittellinie zu stören. Die Gegenwehr und die Kraft ließen nach, Kuppenheim erhöhte mit sieben weiteren Toren im dritten Viertel, auf 12:1 Tore. Mit diesem Spielstand breitete sich beim MSC Jarmen auch Resignation aus.

Im Schlussabschnitt legte „Puma“ Kuppenheim noch 5 Treffer drauf. Nichts desto trotz erhielt der Jarmener Keeper Martin Breitsprecher viel Lob von den Kuppenheimer Spielern und Zuschauern für seine tollen Paraden.

Torschützen der Pumas waren: Holger Schmitt (7), Kaczynska (5), Walz (3), Max Schmitt und Möst je ein Tor.

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