DFB-Pokal:

Jenaer Bundesligist erteilt Lehrstunde

Keine Chance haben die Viertorestädterinnen im DFB-Pokalspiel gegen den FF USV Jena.

Szene aus der Partie des 1. FC Neubrandenburg 04 gegen die Bundesliga-Mannschaft aus Jena.
Heiko Brosin Szene aus der Partie des 1. FC Neubrandenburg 04 gegen die Bundesliga-Mannschaft aus Jena.

Die Fußballfrauen des 1. FC Neubrandenburg haben erneut die erste Runde um den DFB-Pokal nicht überstanden und unterlagen dem Bundesligisten FF USV Jena am Ende mit 0:11. Von Beginn an zelebrierte der Gast enormen Tempofußball, mit dem die Gastgeberinnen lange nicht mithalten konnten. Bereits in der 3. Spielminute wurde der Jenaer Angriffsdruck belohnt, als die in Jenaer Diensten stehende neuseeländische Nationalspielerin Amber Hearn ihr Team in Führung brachte.

Den FCN-Frauen von Trainer Onni Berner gelang es kaum, sich aus der eigenen Hälfte zu bewegen, eine Gäste-Angriffswelle folgte nach der anderen. Bis zur Pause konnten die Bundesligistinnen eine 6:0-Führung herausschießen.

In der zweiten Hälfte hatten die FCN-Frauen die erste Szene für sich. Neuzugang Nataly Barlage holte zwar einen Eckball heraus, der jedoch nichts einbrachte. Den Schlusspunkt in diesem DFB-Pokalspiel, dem etwa 120 Zuschauer beiwohnten, setzte schließlich abermals Amber Hearn, die mit ihrem vierten Treffer den 11:0-Endstand besiegelte. Coach Onni Berner schätzte diese Partie dann auch realistisch ein. „Man hat heute schon einen Klassenunterschied gesehen. Schade nur, dass wir unsere ein, zwei eigenen Möglichkeiten nicht nutzen konnten“, meinte der Neubrandenburger Coach.