Saisonstart in der Ostsee-Spree-Liga:

Loitzer Auftakt in Bad Doberan

Während die beiden Ostsee-Spree-Liga-Teams des SV Fortuna '50 Neubrandenburg die Saison 2013/14 in eigener Halle eröffnen dürfen, müssen die Handballer des HSV Peenetal Loitz zum Auftakt auswärts antreten.

Zur Saisoneröffnung empfingen die Männer des SV Fortuna ´50 Neubrandenburg zuletzt die Mannschaft vom HSV Peenetal Loitz. Im Bild: Der Loitzer Spieler Thomas Sanftleben.
Heiko Brosin Zur Saisoneröffnung empfingen die Männer des SV Fortuna ´50 Neubrandenburg zuletzt die Mannschaft vom HSV Peenetal Loitz. Im Bild: Der Loitzer Spieler Thomas Sanftleben.

„Die Vorzeichen stehen nicht gut. Wir haben am Dienstag dieser Woche bis auf Sven Präkels erstmals in der gesamten Vorbereitung komplett trainieren können. Beim Peenetal-Cup hat uns der Bad Doberaner SV geschlagen – und in Gegners Halle beginnen zu müssen, ist auch nicht optimal. Lieber hätten wir uns mit einem Heimsieg etwas Selbstvertrauen geholt“, stapelt der gebeutelte HSV-Trainer Christian Genuttis vor der Partie am Sonnabend um 19 Uhr tief.

Auch Fortunas neuer Frauen-Trainer Frank Töllner ist mit der Vorbereitung nicht zufrieden. Zwar hat der eigene Känguru-Cup als Standortbestimmung ansprechende Resultate geliefert, doch hadert Töllner vor allem mit dem Konditionszustand einiger Spielerinnen. „Vor allem die Berufstätigen können das Pensum der Spielerinnen vom Sportgymnasium einfach nicht leisten, da klafft eine Lücke. Bleibt abzuwarten, ob die Frauen in der Lage sind, das mit individuellen Stärken zu kompensieren“, findet der Coach klare Worte. Dass es im ersten Vergleich am Sonnabend um 16 Uhr in der Sporthalle an der Hochschule mit den Reinickendorfer Füchsen II gleich gegen ein Topteam der letzten Saison geht, macht die Aufgabe nicht leichter.

Optimistisch und hoch motiviert gehen dagegen die Männer vom SV Fortuna ´50 Neubrandenburg ins erste Saisonspiel. Bevor die Partie gegen den OSC Schöneberg/Friedenau aus Berlin aber am Sonnabend um 18 Uhr in der Sporthalle an der Hochschule angepfiffen wird, erhält der Verein eine Ehrung der Handball-Bundesliga für den 3. Platz im Wettbewerb für vorbildliche Talentförderung. Klaus Langhoff, Mitglied des Zertifizierungsausschuss der HBL, wird den symbolischen Scheck sowie einen Sachpreis übergeben. Außerdem werden die Fortunen Linksaußen Wojciech Szymaniak, dessen Vertrag nicht verlängert wurde, verabschieden. Gegen die Berliner Gäste gab es in den vergangenen Jahren immer hohe Heimsiege.

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