Handball:

Mit Funk soll bei den Loitzern jetzt der Funke überspringen

Die Peenetal-Handballer sind in der Ostsee-Spree-Liga eine Hausmacht. Werden sie das auch gegen Ludwigsfelde ihren Fans wieder zeigen?

Peenetal-Trainer Gunter Funk vor seiner Heimpremiere in Loitz.
Jens Schröder Peenetal-Trainer Gunter Funk vor seiner Heimpremiere in Loitz.

Nachdem Gunter Funk bei seinem Punktspieleinstand mit den Ostsee-Spree-Liga-Handballern des HSV Peenetal Loitz in der Vorwoche eine Niederlage hinnehmen musste, wollen der erfahrene Coach und sein Team im Heimspiel gegen den Ludwigsfelder HC am Sonnabend um 17 Uhr in eigener Halle auf jeden Fall punkten, am besten natürlich doppelt.

Denn zum einen gilt es, die traditionell starke Heimbilanz auch unter dem neuen Coach zu bestätigen, zum anderen wollen die Loitzer natürlich in der Tabelle nicht noch weiter abrutschen, zumal in der Woche darauf das schwere Auswärtsspiel beim aktuellen Tabellenzweiten Stralsunder HV auf die Funk-Schützlinge wartet.

„Ich habe mir das Spiel der Ludwigsfelder in Stralsund angesehen. Wären sie nicht am Ende regelrecht eingebrochen, hätten sie den Sieg verdient. Der LHC hat diese Spitzenpartie über 45 Minuten klar dominiert, ehe Stralsund dann zum Ende aufkam. Ludwigsfelde verfügt über eine eingespielte Mannschaft mit bekannten Gesichtern, hat im Vorjahr lange um den Titel mitgespielt und am Ende einen starken dritten Platz belegt“, lobt Funk die Gäste.

Dennoch schaut er vielmehr auf die Defizite seines Teams, die es nach „seiner“ Auftaktniederlage aufzuarbeiten galt. Und da hatte Funk ja schon im Nachgang zur Partie bei der SG OSF vor allem das Defensivverhalten seines Teams moniert. „Es wurde einfach zu defensiv gearbeitet. Unsere Abwehr muss deutlich engagierter und körperbetonter agieren, wenn wir in diesem Bereich erfolgreich sein wollen“, so Funk weiter, der natürlich auch auf stärkere Leistungen seines Torhüter-Duos hofft, das in Berlin deutlich unter Wert spielte. Die Abwehr wird Funk etwas umstellen, Thomas Sanftleben und Silvio Ney sollen den Innenblock bilden, einer der beiden Mittelleute wird wohl auf der Halbposition decken. „Gegenüber einer Besetzung mit Sven Präkels sicher nicht die Optimallösung, aber ich will erstmal mit den Akteuren anfangen, die mir im Training zur Verfügung stehen“, begründet Funk die Umstellung.

„Ich gehe mal davon aus, dass die Jungs vor dem eigenen Publikum eine Schippe drauf legen werden. Jeder wird sich entsprechend motiviert zeigen und die Punkte nicht aus der Halle lassen wollen. Wenn dazu noch das tolle Loitzer Publikum geschlossen hinter der Mannschaft steht, sollten wir auch gegen die starken Ludwigsfelder einen Erfolg einfahren können“, hofft Funk stark auf den Einsatz von Torsten Schilk, der sich am Anfang der Woche wegen eines grippalen Infekts vom Training abmeldete. Es ist alles gerichtet für eine erfolgreiche Heimpremiere.