Tennis:

Mit neuem Elan zurück zu alter Stärke

Bevor es ernst wird, will Roger Federer noch ein bisschen Spaß haben. Deshalb hat er sich Jo-Wilfried Tsonga zu einem Showkampf in die Rod Laver Arena eingeladen. Bei den Australian Open will der Schweizer dann aber wieder sportlich für Furore sorgen.

Möchte wieder die Nummer eins des Tennissports werden: der Schweizer Roger Federer.
Dave Hunt Möchte wieder die Nummer eins des Tennissports werden: der Schweizer Roger Federer.

Neuer Trainer, neuer Schläger, neuer Elan: Nach einem für ihn verkorksten Jahr will es Roger Federer 2014 noch einmal wissen. So hart und gewissenhaft wie lange nicht mehr hat sich der Rekord-Grand-Slam-Turnier-Sieger auf die neue Tennis-Saison vorbereitet. Schon bei den am Montag beginnenden Australian Open in Melbourne soll sich die Schinderei für den 32-Jährigen auszahlen. „Ich bin nach wie vor hungrig auf Erfolge“, sagte Federer, der erstmals in der Millionenstadt am Yarra River trainierte.

Die langjährige Nummer eins will es in dieser Saison allen Kritikern zeigen, die ihn längst abgeschrieben haben und ihm keine großen Erfolge gegen die neuen Asse Rafael Nadal, Novak Djokovic oder Andy Murray mehr zutrauen.

„Ich bin sehr motiviert, bei den Australian Open anzugreifen“, sagte Federer, der in diesem Jahr zum dritten Mal Vater wird. Dass er im Finale von Brisbane vergangene Woche gegen Lleyton Hewitt verlor, verdarb dem 77-fachen Turniersieger nur kurz die Laune. „Jetzt weiß ich, woran ich in den kommenden Tagen noch arbeiten muss“, sagte Federer, „aber ich bin sehr froh darüber, in welchem Zustand ich bin.“

In Melbourne wird dann auch Stefan Edberg erstmals offiziell zum Federer-Team stoßen. Der ehemalige schwedische Weltklassespieler soll dem Schweizer auf der Zielgeraden seiner Karriere noch einmal einen Schub geben.

„Ich bin sehr gespannt, wie die Zusammenarbeit mit ihm funktionieren wird“, sagte Federer. „Alles was er sagt, wird von großer Bedeutung für mich sein. Er war früher mein Idol“, betonte der 32-Jährige.

Schon in Dubai, wo Federer Ende November mit Konditionscoach Pierre Paganini in die Vorbereitung einstieg, arbeitete er eine Woche lang mit Edberg zusammen. Der sechsmalige Grand-Slam-Turnier-Champion soll Federers Serve-and-Volley-Spiel weiter perfektionieren und auch sonst mit seiner großen Erfahrung helfen. „Es wird spannend“, sagte Federer – und lieferte damit gleich das Motto für sein komplettes Tennis-Jahr.

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