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MV-Reiter scheffelt kräftig Dollars

Geboren ist Christian Heineking in Strasen bei Neustrelitz, derzeit lebt er in Fort Worth (Texas) – als Reiter schwebt er auf einer Welle des Erfolges.

Der 34-jährige Mecklenburger Springreiter Christian Heineking, der aus Strasen bei Neustrelitz stammt und im Landgestüt Redefin bei Rolf Günther das Abc des Reitsports erlernt hat, reitet momentan in den USA auf einer Erfolgswelle. Zuletzt steuerte er in Las Vegas die achtjährige Oldenburger Stute NKH Selena (v. Stakkato Gold) im 50 000-Dollar-Weltcup-Springen der West-Nordamerika-Liga auf den zweiten Platz. Im Stechen musste er nur dem US-Amerikaner Andrew Ramsay mit Adamo van‘t Steenputje nach Stechen mit fünf Hundertstelsekunden den Vortritt lassen.

Eine Woche zuvor hatte Christian Heineking, der seit fünf Jahren im US-Staat Texas lebt und in Fort Worth mit seiner Frau Erin Davis-Heineking einen Ausbildungsstall betreibt, in Los Angeles den mit 50 000 Dollar dotierten Grand Prix mit NKH Selena gewonnen.

Bei seinem Sieg in Los Angeles sagte er der US-Presse: „Ich habe den Schwung von meinem Grand-Prix-Sieg der letzten Woche mitgenommen. Und die beiden Erfolge beweisen, dass unser Ausbildungssystem, das ich in Redefin genossen hab, gut funktioniert.“

33 Reiter-Pferd-Paare waren in Kalifornien am Start, um das von Olaf Petersen jr. gebaute anspruchsvolle Springen anzugehen. Acht erreichten mit fehlerfreien Ritten das Stechen. Den ersten fehlerfreien Ritt in 40,07 Sekunden lieferte die US-Amerikanerin Saer Coulter mit Springtime. Die Führung hielt drei Runden, bis Christian Heineking und NKH Selena an den Start gingen. „Fehlerfrei zu bleiben hatte beim Einreiten in meinen Gedanken die höchste Priorität“, so Heineking. „Doch dann merkte ich, dass Selena toll mitarbeitete und für mich kämpfte, da ließ ich sie marschieren. Wir sind ein tolles Team und sie ist ein erstaunlich gutes junges Pferd“, so Heineking. Die US-Presse war begeistert: „Christian und Selena flogen durch den Kurs, und die Menge brüllte, als er auf den letzten Oxer galoppierte“, hieß es.