Fußball:

Noch Flaute beim Winter-Shopping

Die Spielpause in der Fußball-Bundesliga dient vielen Vereinen dazu, Korrekturen an ihren Kadern vorzunehmen.

Objekt der Befgierde Kevin De Bruyne.
Archiv Objekt der Befgierde Kevin De Bruyne.

Seit Neujahr ist der Winter-Basar eröffnet. Bis zum 31. Januar können die Fußball-Bundesligisten auf dem Transfermarkt aktiv werden, um sich von ungeliebten Spieler zu trennen und vermeintliche Verstärkungen zu verpflichten. Allzu viel Kader-Korrekturen hat es bislang nicht gegeben. Die Erstligisten vermeldeten bis zum Freitagmittag erst zwölf neue Spieler und fünf Abgänge. Bislang flossen erst drei Millionen Euro an Transfersumme, die Mainz 05 für den bulgarischen Nationalspieler Todor Nedelew ausgab. Die Erfahrung der Vergangenheit lehrt aber: Hektische Betriebsamkeit kommt meist erst kurz vor Transferschluss auf.

Der derzeit bekannteste gehandelte Name ist der von Kevin de Bruyne. Der Belgier möchte den FC Chelsea verlassen, weil ihn Trainer José Mourinho kaum bis gar nicht einsetzt. Laut der belgischen Zeitung „Voetbal Krant“ hat sich Wolfsburgs Manager Klaus Allofs mit Verantwortlichen der West-Londoner getroffen, um über den Wechsel des Mittelfeldspielers zu verhandeln. In den Medien werden 20 Millionen Euro kolportiert, die der VfL bereit wäre, für den 22-jährigen Ex-Bremer zu bezahlen. Falls es mit de Bruyne nicht klappen sollte -– einen Belgier haben die Niedersachsen bereits sicher. Junior Malanda kommt vom SV Zulte-Waregem und soll heuteg ins Training einsteigen. Der 19-jährige U21-Nationalspieler soll das defensive Mittelfeld verstärken.

Abgegeben haben die Wolfsburger ihren U19-Spieler Julian Brandt an Bayer Leverkusen. Der Bundesliga-Zweite hat zudem den 20-jährigen Ryu Seung-Woo von Jeju United aus Südkorea ausgeliehen. Stars sind in Leverkusen nicht in Sicht.

Die überraschend stark auftrumpfenden Gladbacher haben das Sturmtalent Kwame Yeboah vom australischen Erstligisten Brisbane Roar unter Vertrag genommen. Die auf Rang vier rangierenden Dortmunder haben bereits kundgetan, im Winter ihr Geld lieber in den Clubkassen zu belassen. Bislang lieh der BVB nur das japanische Talent Mitsuru Maruoka von Cerezo Osaka aus. Interesse hat die Borussia an Freiburgs Matthias Ginter.

Deutschlands vierter Champions-League-Club FC Schalke 04 ist mit Rang sieben überhaupt nicht zufrieden. Wegen der Personalnot in der Abwehr hat der Club Jan Kirchhoff bis 2015 vom FC Bayern ausgeliehen. Veränderungen im Schalker Personaltableau könnte der Abgang von Jermaine Jones noch im Winter nach sich ziehen. Der 32-Jährige möchte sich zur Rückrunde „noch einmal verändern“.

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