3. Liga:

Pechvogel schwört auf Hansas Teamgeist

Der Innenverteidiger von Hansa Rostock setzt bei den zukünftigen Aufgaben vor allem auf den Zusammenhalt.

Gegen Unterhaching war Steven Ruprecht Hansas Pechvogel.
Andy Bünning Gegen Unterhaching war Steven Ruprecht Hansas Pechvogel.

Er war zuletzt der personifizierte Pechvogel der Hansa-Mannschaft: Steven Ruprecht. In der siebenten Spielminute hatte der 26jährige Innenverteidiger von Fußball-Drittligist Hansa Rostock  Unterhachings Stürmer Andreas Voglsammer im letzten Moment vom Ball getrennt, dabei allerdings unfreiwillig den nachrückenden Florian Bichler bedient, der dieses Zuspiel zum Tor des Tages nutzte. „Ich habe mich natürlich gleich bei der Mannschaft entschuldigt“, erklärte der Unglücksrabe und vermutete ob seines Aussetzers – nicht ganz ernstgemeint: „Da muss in der Anfangsphase wohl ein Zwillingsbruder von mir auf dem Platz gestanden haben.“

Mehr noch als über den eigenen Patzer ärgerte sich Steven Ruprecht am Ende allerdings darüber, dass die Hanseaten gegen die SpVgg Unterhaching nicht in der Lage waren, das Ruder noch herumzureißen.

Pechklebte an den

Fußballschuhen

Während man in den vergangenen drei Punktspielen gegen Elversberg, Stuttgart II und Osnabrück die Gegentore weg steckte und am Ende jeweils noch als Sieger vom Platz ging, klebte den Rostockern diesmal das Pech an den Stiefeln. „Ich habe selten ein Spiel erlebt, dass so deutlich beherrscht wurde. Mit vier oder fünf Dingern wäre der Gegner eigentlich noch gut bedient gewesen. Doch nicht einmal ein Unentschieden, womit wir wenigstens nicht ganz mit leeren Händen dagestanden hätten, wollte gelingen. Fußball kann manchmal so ungerecht sein“, resümierte ein ratloser Steven Ruprecht.

 

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