Nach 6:2 gegen Kühlungsborn:

Pokalkracher in Malchow mit FC Hansa

Der Drittligist aus Rostock lässt im Landescup nichts anbrennen und versöhnt seine Fans wieder ein wenig: Mit einem 6:2 (2:0) schießen sich die Ostseestädter vor 2000 Zuschauern ins Cup-Achtelfinale.

Gegen Saarbrücken gelang den Hanseaten wieder kein Tor.             
Andy Bünning Gegen Saarbrücken gelang den Hanseaten wieder kein Tor.  

Leichtes Aufatmen nach der Nullnummer im Drittliga-Punktspiel gegen Saarbrücken: Immerhin gelangen dem FC Hansa gegen den Landesligisten FSV Kühlungsborn im Landespokal von Mecklenburg-Vorpommern wieder ein paar Treffer. Mit einem 6:2 (2:0) schossen sich die Ostseestädter vor 2000 Zuschauern ins Cup-Achtelfinale, wo sie am kommenden Sonnabend um 15 Uhr auf dem Malchower Waldsportplatz auf den Oberligisten SV 90 treffen.

Trainer Andreas Bergmann, der zahlreichen Akteuren aus der zweiten Reihe eine Einsatzmöglichkeit gab, sprach von der „Erfüllung einer Pflichtaufgabe“: „Wir haben das Spiel gegen einen gut organisierten Kontrahenten bestimmt, können aber doch nicht ganz zufrieden sein. Wir hatten zwei Aussetzer über die noch zu reden sein wird. Trotzdem hoffe ich, dass uns dieser Sieg auch in der Meisterschaft in die Erfolgsspur zurückfinden lässt.“

In der Punktspielserie warten die Rostocker Fußballer seit fünfeinhalb Stunden auf einen eigenen Treffer und konnten ihre Negativserie damit nicht beenden. Das Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten Saarbrücken, der sogar schon seit dem dritten Spieltag auf einen Sieg wartet, endete vor 9700 Zuschauern torlos. Für die Hanseaten war es zugleich aber auch der erste Punktgewinn nach zuvor drei Niederlagen in Serie, in denen insgesamt zehn Gegentore kassiert wurden.

Insofern konnte Trainer Andreas Bergmann dem Ergebnis sogar noch eine positive Seite abgewinnen: „Wir haben dem Gegner keine Torchance gestattet, was heute gar nicht so einfach war. Gegen einen so tief stehenden Gegner besteht immer die Gefahr, in Konter zu laufen. Insofern bin ich natürlich froh, dass wir endlich einmal wieder zu Null gespielt haben.“

Insgesamt aber war auch der Hansa-Trainer enttäuscht: „Natürlich ist man unzufrieden, wenn man in so einem Spiel keinen Sieg einfährt. Wir hatten gefühlt 70 bis 80 Prozent Ballbesitz und haben sehr viel Druck entwickelt. Nur der Ball wollte einfach nicht über die Torlinie. Die Einstellung und der Wille stimmte – leider ist die Mannschaft für ihr Engagement nicht belohnt worden“, ärgerte sich Andreas Bergmann, dessen Mannschaft vor allem in der zweiten Halbzeit klar überlegen war.

Damit verpasste es der FC Hansa, in der Tabelle wieder Boden gutzumachen. Am 19. Oktober geht es nun zum Tabellen-18. Stuttgarter Kickers.

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