Handball:

Töllner-Team setzt auf Einsatzwillen

Die Handball-Frauen von Vizemeister Spandau geben am Sonnabend ihre Visitenkarte in der Halle an der Neubrandenburger Hochschule ab.

Die Neubrandenburgerin Ulrike Petznick beim Zuspiel.
Heiko BRosin Die Neubrandenburgerin Ulrike Petznick beim Zuspiel.

 Mit dem VfV Spandau, der am Sonnabend um 16 Uhr in der Halle Binsenwerder Straße zu Gast ist, wartet der nächste dicke Brocken auf die Ostsee-Spree-Liga-Handballerinnen des SV Fortuna ‚50 Neubrandenburg.

Denn die Berlinerinnen, die im Vorjahr lange die Liga dominierten, scheiterten erst auf der Ziellinie hauchdünn am SV ´63 Brandenburg-West und belegten am Ende nur den zweiten Rang.

Auch in diesem Jahr scheint der VfV bei der Vergabe der Meisterschaft ein großes Wörtchen mitreden zu wollen, denn die Gäste schoben sich mit aktuell 7:3-Punkten schon mal in Lauerstellung zum Überraschungsprimus Aufsteiger Pro Sport 24, der nur einen Zähler vor den Spandauerinnen rangiert. Gegen die „üblichen Verdächtigen“ Schöneberg (24:24) und Füchse II (17:18) blieben zwar Punkte liegen, doch Spandau scheint gewillt, bei der Titelfrage nicht tatenlos zusehen zu wollen.

Davon träumen die Fortuna-Frauen derzeit eher nicht. Zwar zeigten die Schützlinge von Frank Töllner beim Spitzenreiter eine durchaus ansehnliche Partie und bestätigten die Formsteigerung der Vorwoche, doch mit aktuell 4:6-Punkten finden sich die Fortuna-Frauen aktuell nur auf dem siebten Tabellenplatz wieder. „Da passt es ganz gut, dass ein Doppel-Heimspieltag ansteht und wir vermutlich von noch mehr Zuschauern angefeuert werden als bisher ohnehin schon. Denn gegen Spandau können wir jede Unterstützung gebrauchen“, ist sich Trainer Töllner sicher.

Er sieht sich und seine Frauen zwar auf dem richtigen Weg, erkennt aber auch noch reichlich Potenzial nach oben. „In jedem Fall eine weitere Möglichkeit, sich gegen eines der Top-Teams der Liga zu beweisen und erneut Charakter, Moral und Einsatzwillen zu zeigen“, hofft der Coach vor allem darauf, dass im Abschluss eine noch höhere Effektivität erreicht wird.

Bis auf Anna Breuer, deren Bänderverletzung sich als identisch zu der Verletzung im anderen Knie vorher herausgestellt hat und die entsprechend längerfristig ausfallen wird, sind bei der Fortuna alle an Bord.

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