Laufen:

Triathleten-Team dominiert

Am Neubrandenburger Reitbahnsee ist zum 18. Mal der Staffelmarathon ausgetragen worden. 47 Teams waren dabei - ein echter Rekord. Sieger wurde unter anderem das Team der Neubrandenburger Bierathleten.

Steffen Peters war Startläufer beim HSV Neubrandenburg.
Thomas Krause Steffen Peters war Startläufer beim HSV Neubrandenburg.

Der Danny hat es am Ende gerichtet: Mit einem furiosen Lauf hat Danny Friese das Team des Ford-Autohauses Schröder zum Sieg beim 18. Staffelmarathon am Neubrandenburger Reitbahnsee geführt. Der 21-Jährige war als Schlussläufer mit mehr als vier Minuten Rückstand auf den führenden Lars Hessel vom SV Turbine Neubrandenburg auf die letzten elf Kilometer gegangen.

Doch bereits nach zwei Runden hatte Friese gut zwei Minuten aufgeholt, der Rest war dann nur Formsache. Der Triathlet vom SCN erreichte am Ende mit gut  eineinhalb Minuten Vorsprung auf Turbine-Mann Hessel das Ziel. „Der Rückstand war schon groß, aber nach der zweiten Runde hat mir jemand zugerufen, dass es nur noch zwei Minuten sind. Da wusste ich, dass es reichen würde“, sagt Danny Friese.

Die Siegerstaffel, außer Friese gehörten die SCN-Triathleten Paul Schnee, Mathis Friese und Oliver Blum sowie EX-HSVer Maik Schmidt dazu, galt schon im Vorfeld als großer Favorit und wurde dieser Rolle auch gerecht. In 2:38:00 Stunden verwies die Ford-Truppe den SV Turbine Neubrandenburg (2:39:37) und Titelverteidiger HSV (2:43:19) auf die Podestplätze. Pech für Turbine: Das Team mit einem starken Jürgen Thiele war gut zehn Minuten schneller als im Vorjahr, zum Sieg reichte es dennoch nicht.

Bei den Damen verteidigte der HSV Neubrandenburg seinen Erfolg aus dem Vorjahr: Angelika Schlender-Kamp, Jana Exner, Anna Brust, Bettina Meier und Franziska Renner gewannen in 3:04:31 klar vor dem SV Turbine (3:13:35) und dem Laufteam Rügen (3:23:20). In der Wertung der Mix-Staffeln kam der Sieger wie vor zwölf Monaten aus Ueckermünde: Der SV Einheit setzte sich in 3:05:20 Stunden klar durch.

Bei den Freizeitstaffeln liefen die Neubrandenburger Bierathleten nach 3:01:17 über den Zielstrich und waren damit nicht zu schlagen. Die Läufer des LSV Güstrow holten sich den Erfolg bei den Oldie-Staffeln. Das LSV-Team setzte sich in 2:58:45 knapp vor dem SV Turbine (2:59:16) durch. Einen Doppel-Sieg für den Ausrichter der Veranstaltung gab es in der Jugendwertung: Team II gewann in 2:44:25 vor Turbine I (3:14:01) und dem Sportclub Laage (3:22:18).

Eine positive Bilanz zog Gastgeber SV Turbine nach dem Staffelmarathon, der zum Landeslaufcup 2013 gehört. Mit 47 Staffeln gab es den erwarteten Teilnehmerrekord. „Wir sind natürlich zufrieden“, sagte Geschäftsführer Steffen Beier.

Der nächste Cuplauf findet bereits am kommenden Sonnabend in Baabe statt. Alle Ergebnisse gibt es unter:

www.tollense-timing.de

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