TSG bleibt auf Siegeskurs:

TSG bleibt trotz toller Serie auf dem Teppich

Fußball-Regionalligist TSG Neustrelitz ist im zwölften Spiel in Folge erfolgreich geblieben. Diesmal wurde die Germania mit 3:0 geschlagen.

Viel Grund zum Jubeln gab es in den letzten Wochen im Neustrelitzer Parkstadion. Auch nach dem letzten Heimspiel in diesem Kalenderjahr mit dem 3:0 (2:0) gegen Halberstadt war die Freude riesig.
Matthias Schütt Viel Grund zum Jubeln gab es in den letzten Wochen im Neustrelitzer Parkstadion. Auch nach dem letzten Heimspiel in diesem Kalenderjahr mit dem 3:0 (2:0) gegen Halberstadt war die Freude riesig.

"Dritte Liga, wir kommen" - noch etwas verhalten sangen es einige der Neustrelitzer Fans unter den 1019 Zuschauern im Parkstadion. Immerhin hielt ihre Mannschaft als Regionalliga-Spitzenreiter mit dem zwölften Sieg in Folge große Träume am Leben. "Träumen darf jeder, das ist erlaubt", sagte TSG-Präsident Hauke Runge. "Aber wir im Verein werden schön auf dem Teppich bleiben. Die Saison ist noch lang und es kann noch viel passieren." Trotzdem versicherte Runge: "Sollten wir es wirklich sportlich schaffen, dann wird sich das Präsidium rechtzeitig zusammensetzen, die Situation analysieren und eine Entscheidung treffen. So oder so -wir werden vorbereitet sein. Das ist klar." Die dritte Liga sei aber grundsätzlich nur zu packen, wenn alle in der Region an einem Strang zögen. "Bei dieser Dimension kann man das hier in Mecklenburg-Vorpommern nicht einem Verein allein überlassen. Da müssen alle mit ins Boot, die Politik, die Wirtschaft, die Sponsoren und so weiter. Dann kann es gelingen. Aber vorsicht, bis dahin ist es noch ein sehr, sehr weiter Weg."

Ein großes Dankeschön dann vom Präsidenten nach diesem letzten Heimspiel 2013 an alle Sponsoren und Helfer. "Ohne die vielen fleißigen Hände und die finanzielle Unterstützung wäre dies alles nicht möglich." Es sei sehr schön, dass die Mannschaft durch ihre großartige Leistung so viel zurückgäbe. "Das Team hat sich klasse gemacht. Ein sehr verdienter Erfolg, dieses 3:0 gegen Halberstadt." Und der Präsident versprach weiter positive Entwicklungen: "In vierzehn Tagen rollen die Bagger an. Dann wird die Flutlichtanlage in Angriff genommen."

Ein Kompliment an die Mannschaft kam auch vom Publikum - Ovationen und Hurrarufe machten lange und immer wieder die Runde. Zu Recht, denn der Platzherr erwies sich einmal mehr als Souverän, beeindruckte mit seiner kompakten und technisch sauberen Spielweise. Da wurde nichts dem Zufall überlassen, schnell und kombinationssicher ging es immer wieder Richtung gegnerisches Tor. "Heute und in den letzten Wochen hat die Mannschaft Außergewöhnliches geleistet. Wenn es in der Partie gegen Germania überhaupt etwas zu kritisieren gibt, dann die Chancenverwertung", meinte Trainer Thomas Brdaric. "Trotzdem - die erste Halbzeit gegen Halberstadt, das war Fußball wie ich ihn mir vorstelle." Tore für die TSG - das war nur eine Frage der Zeit. Und die brach in der 29. Minute an: Christopher Mandiangu setzte auf der linken Seite zum Sturmlauf an, spielte den Querpass von der Grundlinie auf Ingo Wunderlich und der traf zum 1:0. Nur neun Minuten später kam von links die Bananenflanke von Markus Kaiser und Lukas Novy netzte ein. Tony Fuchs sorgte dann in der 90. Minute für den dritten Treffer. Mandiangu und Velimir Jovanovic - versemmelte einen Elfmeter ((82.) - hatten weiter gute Chancen.

TSG: Bittner - Novy, Morack, Franke, Kaiser - Skoda - Mandiangu (74. Folarin), Wunderlich (74. Lopes), Fuchs - Medjedovic (84. Zeugner), Jovanovic. SR: Stefan Kleinschmidt (Leinefelde)

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