Regionalliga:

TSG-Coach Brdaric: Ich bin stolz auf meine Mannschaft

Vor über 1000 Zuschauern müssen die Neustrelitzer Regionalliga-Kicker gegen Schlusslicht Lok Leipzig erneut an ihre Grenzen gehen.

Auch TSG-Spieler Ingo Wunderlich (rechts) musste sich gegen Lok Leipzig mächtig ins Zeug legen. Am Ende feierte er mit seinem Team den achten Sieg in Folge.
Matthias Schütt Auch TSG-Spieler Ingo Wunderlich (rechts) musste sich gegen Lok Leipzig mächtig ins Zeug legen. Am Ende feierte er mit seinem Team den achten Sieg in Folge.

Die beeindruckende Erfolgs-und Siegesserie von Fußball-Regionalligist TSG Neustrelitz geht weiter. Am 10. Spieltag setzte sich die TSG-Truppe von Coach Thomas Brdaric mit 2:0 (1:0) gegen Schlusslicht 1. FC Lokomotive Leipzig durch und kletterte an die Tabellenspitze. Und bleibt dort, da der Berliner AK beim 2:2 gegen Union Berlin II Punkte lassen musste. Für die Neustrelitzer war es mittlerweile der 8. Sieg in Serie. Die Tore für die Hausherren vor 1022 Zuschauern schossen Christian Skoda (24.) und Velimir Jovanovic (54.).

„Meine Spieler sind an ihre Grenzen gegangen und haben alles für die TSG gegeben. Ich bin stolz auf meine Mannschaft“, freute sich TSG-Coach Brdaric, der mit dem neuen Lok-Trainer Heiko Scholz früher zusammen bei Fortuna Köln kickte. Beide verbindet immer noch ein gutes Verhältnis.

Lok-Coach: Ohne Tore keine Punkte

Zu Beginn der Partie machten es die Lok-Kicker der TSG-Defensive nicht einfach. Markus Krug und Steve Rolleder hatten die Führung für die Gäste auf dem Fuß, trafen aber nicht. „So ist das im Fußball. Schießt du kein Tor, holst du keine Punkte. Wir können aber erhobenen Hauptes nach Leipzig fahren“, kommentierte Lok-Coach Scholz. Die Hausherren brauchten etwas Zeit, um in die Partie zu finden. Während TSG-Stürmer Velimir Jovanovic mit seinem Schuss noch am Gäste-Keeper Steven Braunsdorf scheiterte, machte es Christian Skoda kurze Zeit später besser und traf zur umjubelten 1:0-Führung für die TSG. Nach einer Ecke kam der 23-Jährige frei zum Schuss und traf aus 20 Meter. „Da bin ich volles Risiko gegangen und zum Glück ging der Ball rein. Im Endeffekt geht der Sieg am Ende auch in Ordnung“, so der TSG-Torschütze Skoda.

Mit knapper Führung ging es in die Kabinen. Nach der Pause dauert es nur zehn Minuten und TSG-Stürmer Velimir Jovanovic stellte mit dem 2:0 die Weichen auf Sieg. Nach einem Freistoß scheiterte Interimskapitän Kai Hempel, der den gesperrten Rico Morack (5. Gelbe Karte) vertrat, mit einem Kopfball, ehe Velimir Jovanovic den Ball im 2. Versuch über die Linie drückte. Für den 26-Jährigen war es Saisontor Nummer sieben. In der Folgezeit erspielten sich die Neustrelitzer weitere Chancen durch Konter, doch sowohl Velimir Jovanovic als auch Sturmkollege Dino Medjedovic verpassten es, weitere Tore nachzulegen.

Mannschaftsabend gut vorbereitet

Somit blieb es beim 2:0. „Wir mussten alles abrufen, um zu gewinnen“, sagte Brdaric. Mit drei Punkten, keinem Gegentor sowie der Tabellenführung im Rücken schmeckten dann auch anschließend die Getränke beim Mannschaftsabend für die Spieler besser. Für den TSG-Coach Brdaric stand gestern dagegen schon wieder Arbeit auf dem Programm. Der 38-Jährige schaute sich am Sonntag das Spiel zwischen dem Berliner AK und Union Berlin II an. Gegen beide Teams muss die TSG demnächst ran.

TSG Neustrelitz: Bittner –Novy, Schönwälder, Franke, Kaiser (70. Fomin) – Hempel – Wunderlich (67. Mandiangu), Skoda, Fuchs – Medjedovic, Jovanovic.