Eine große Überraschung:

TSG geht in Wismar baden

In der zweiten Runde des Fußball-Landespokals gibt es eine dicke Überraschung. Titelverteidiger TSG Neustrelitz scheidet beim Verbandsligisten Wismar aus.

Die eingeschworenen Greifen ließen auf Rügen nichts anbrennen.             
Thomas Krause Die eingeschworenen Greifen ließen auf Rügen nichts anbrennen.  

Schon die zweite Landespokalrunde hat ein sensationelles Resultat gebracht: Fußball-Regionalligist TSG Neustrelitz musste beim zwei Klassen tiefer spielenden Kontrahenten die Segel streichen. Nach torlosen 90 Minuten fielen auch in der Verlängerung keine Treffer. Im fälligen Elfmeterschießen versenkten Wismars Verbandsliga-Kicker alle Bälle, während bei den Residenzstädtern Thomas Franke vom Punkt Nerven zeigte. Damit ist der Titelverteidiger aus dem Rennen. "Uns haben einfach einige Prozentpunkte gefehlt", zeigte sich TSG-Trainer Thomas Brdaric tief enttäuscht.

Die drei Oberligisten der Region kämpften sich dagegen in die nächste Runde. Der 1. FCN 04 ließ dem Landesligisten Gnoien beim 4:0 (2:0) keine Chance. Mit dem gleichen Resultat rang Greif Torgelow in Bergen den Nord-Landesligisten nieder - Halbzeitstand hier 2:0. Zu einem knappen Cup-Sieg kam Malchow beim Verbandsligisten Greifswalder SV 04. Beobachter waren sich aber einig, dass es insgesamt ein völlig verdienter Erfolg war. "Die Jungs haben das gut gemacht, große Einsatzbereitschaft gezeigt", erklärte Trainer Sven Lange. "Die Abwehr hat sicher gestanden und nach vor wurde fleißig gearbeitet. Der Gastgeber hat uns zwar alles abverlangt, doch schon zur Pause hätten wir mit 2:0 führen müssen." Zufrieden zeigte sich ebenso FCN-Trainer Jürgen Bogs: "Die Leistung geht in Ordnung. Noch dazu, wenn man bedenkt, dass wir einige Ausfälle durch Kranke und Verletzte hatten." Dagegen ärgerte sich Gnoiens Vereinschef Ottmar Schug nach dem Abpfiff doch ein wenig: "Die ersten beiden Gegentore haben wir zu leicht hergeschenkt."

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