Fußball-Regionalliga:

TSG-Stürmer Jovanovic fühlt sich in Neustrelitz pudelwohl

Die Neustrelitzer Regionalliga-Kicker erwarten am Sonntag den VFC Plauen im Parkstadion.

Im Pokal gegen den SC Freiburg hatte Velimir Jovanovic (links) die große Torchance. Foto: M. Schütt
M. Schütt Im Pokal gegen den SC Freiburg hatte Velimir Jovanovic (links) die große Torchance.

In der vergangenen Saison waren sie so etwas wie die Sorgenkinder – die Stürmer von Fußball-Regionalligist TSG Neustrelitz. Lange hatten sie Ladehemmung. Tore schossen meist die Mittelfeld- und Abwehrspieler.

In dieser Spielzeit scheint da alles anders zu werden: Vier Tore stehen auf der Habenseite der Neustrelitzer – und allesamt gehen auf das Konto der Abteilung Attacke. Drei Mal traf Dino Medjedovic und ein Mal Velimir Jovanovic. „Das ist natürlich ein gutes Gefühl, dass wir Stürmer treffen. Klar, aber wichtig ist, dass wir als Team funktionieren“, freut sich Velimir Jovanovic über den Ist-Zustand. Oliver Bornemann, sportlicher Leiter bei den Residenzstädtern sieht die neue Treffsicherheit der Stürmer als Ergebnis harter Trainingsarbeit: „Daran arbeiten wir tagtäglich. Schön, dass sich die Mühen jetzt auszahlen.“

Plauen ist als Gegner gern gesehen

Am Sonntag soll möglichst das eine oder andere Törchen dazukommen: Um 13.30 Uhr läuft der VFC Plauen als Gegner im Parkstadion auf. An den Gegner hat Stürmer Velimir Jovanovic auch persönlich gute Erinnerungen. Am 19. Mai wurden die Gäste aus dem Vogtland mit 4:2 nach Hause geschickt. Fußnote: Ein Jovanovic-Doppelpack brachte die Neustrelitzer auf Kurs. „Ja, an Spiele gegen Plauen habe ich persönlich gute Erinnerungen. Aber, das heißt nicht, dass wir leichtsinnig werden dürfen. In dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Wir sind gut beraten, auch gegen Plauen ganz konzentriert auf dem Platz zu arbeiten.“Velimir Jovanovic wird am Sonntag so oder so ein bisschen im Blickpunkt stehen. Von den Fans dürfte es für den Mann mit der TSG-Nummer 36 ein Extra-Ständchen geben: Jovanovic feiert seinen 26. Geburtstag. „Ein Tor zu diesem Anlass wäre schon nicht schlecht“, so der in Nis geborene Stürmer. Dann würde die Auswertung mit Vater und Schwiegervater am Abend bei einer kleinen Geburtstagsfeier auch ganz entspannt ausfallen können.

Geburtstag hin, Geburtstag her – Jovanovic ist froh, gegenwärtig fit und gesund zu sein. In seiner Karriere hatte er da auch andere Phasen zu überstehen. Dem Debüt in der 2. Bundesliga bei Energie – mit Torjubel inklusive – folgten Ausleihen nach Jena und Magdeburg – und eben auch viele Verletzungen. „Deswegen fiel meine Bilanz im letzten Jahr auch noch nicht ganz so gut aus. Aber der Schritt nach Neustrelitz war goldrichtig. Ich fühle mich hier wohl, bin hier zu Hause“, so der Neustrelitzer Publikumsliebling.

Sensation gegen Freiburg war greifbar nahe

Ein wenig ärgert ihn noch, die große Chance verpasst zu haben, die Saison mit einer Sensation im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten Freiburg zu starten: „Wer weiß, was gewesen wäre, wenn wir Freiburg geschlagen hätten. Mit dem Schwung hätte es auch gegen Jena und Rathenow anders laufen können. Vorbei! Jetzt müssen wir sehen, dass wir in jedem Spiel unser Potenzial abrufen, dann haben wir immer eine Chance“, so Jovanovic.

Sieht auch Oliver Bornemann so: „Für die Mannschaft geht es darum, gegen Plauen dort anzuknüpfen, wo sie in Meuselwitz aufgehört hat. Klar, wollen wir den ersten Heimsieg der Saison. Und dazu möchten wir attraktiven Fußball zeigen.“

Das wäre dann auch der perfekte Rahmen für eine super schöne Jovanovic-Geburtstagsparty.

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