Handball-Klassiker:

Vorfreude auf Handball-Derby

Der Ostsee-Spree-Liga-Spielplan meint es in diesem Jahr besonders gut mit den Handballfans der Region.

Schon oft waren die Handball-Duelle Loitz gegen Fortuna von Dramatik geprägt.
Heiko Brosin Schon oft waren die Handball-Duelle Loitz gegen Fortuna von Dramatik geprägt.

Der Loitzer Anhang fiebert bereits, und auch aus Neubrandenburg werden eine Menge Fans erwartet, wenn am Sonnabend um 17 Uhr in der Peenetalhalle Loitz die Partie angepfiffen wird. „Das sind die Spiele, auf die sich alle freuen. Das größte Derby aus meiner Zeit als Bundesliga-Trainer in Nettelstedt war die Partie gegen GWD Minden. Beide Städte liegen nur 15 Kilometer auseinander, da hat immer die Luft gebrannt. Vom Spiel Loitz gegen Neubrandenburg habe ich auch schon viele Geschichten gehört“, sagt HSV-Coach Gunter Funk. Allerdings: „In unserer Tabellensituation ist es egal ob Derby oder nicht, wir müssen einfach unsere Heimspiele gewinnen“, so Funk.

Loitz steht im Moment auf Platz zehn, deshalb sind für Funk auch die Neubrandenburger als aktuelle Vierter der Derby-Favorit. „Mit ihrer Stamm-Sieben zählen sie zu den absoluten Toptems der Liga. Ich habe mir die Niederlage am vergangenen Sonnabend gegen TMBW angesehen, das war sicher nur ein Ausrutscher. Sie werden die richtigen Worte gefunden haben, und gegen uns wieder ganz anders auftreten.“

Die Voraussetzungen in dieser Hinrunde sind für beide Mannschaften ähnlich. Kleiner Kader, viele Verletzte, schwierige Trainingsarbeit. Funk: „Auch gegen Fortuna werden uns wieder mehrere Spieler fehlen, auf die wir eigentlich nicht verzichten können. Ich hoffe wir können in der Rückrunde kontinuierlich arbeiten, damit wir in der Tabelle nach oben kommen.“

Die Neubrandenburger haben aus den schwierigen Bedingungen bisher fast das Optimum gemacht. Allein die Heimpleite gegen TMBW Berlin am vergangenen Sonnabend hat die gute Laune etwas getrübt, sagt Fortuna-Trainer Helmut Wilk. „Ich hoffe, dieses Spiel hinterlässt keine Spuren. Ich wäre viel lieber mit vollem Selbstbewusstsein ins Derby gegangen, gerade was das Spielerische angeht. Denn nur mit Kampf wird es gegen Loitz nicht reichen.“ Die Favoritenrolle lehnt Wilk ab. „Der HSV steht im Moment schlechter da, als er in Wirklichkeit ist. Und in so einem Derby spielt der Tabellenstand sowieso keine Rolle.“

In den bisherigen Ostsee-Spree-Liga-Spielen gegeneinander haben beide Teams jeweils ihre Heimspiele gewonnen. In diesem Jahr trafen sich Fortuna und der HSV schon zweimal in der Saisonvorbereitung, und dabei hatte jeweils Fortuna das bessere Ende für sich.

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