Kanu-WM:

Wahnsinnsrennen: Rebstock hält Kanugold in den Händen

Glanzvolle Heim-WM für deutsche Kanuten in Duisburg.

Der blanke Wahnsinn: Der deutsche Canadier-Vierer Kurt Kuschela, Erik Leue, Erik Rebstock und Peter Kretschmer hat bei der Heim-Weltmeisterschaft die Goldmedaille erkämpft.
Roland Weihrauch Der blanke Wahnsinn: Der deutsche Canadier-Vierer Kurt Kuschela, Erik Leue, Erik Rebstock und Peter Kretschmer hat bei der Heim-Weltmeisterschaft die Goldmedaille erkämpft.

Ein Neubrandenburger strahlte auch am Sonntag noch in Duisburg: SCN-Canadierfahrer Erik Rebstock hatte mit dem nichtolympischen Vierer-Gold seine bisherige Karriere gekrönt. „Das war ein Wahnsinnsrennen. Erst mit den letzten Paddelschlägen war uns klar, dass wir die anderen Boote geschlgen hatten. Ein super Gefühl. Weltmeister, das fühlt sich gut an“, so der Schützling von Heimtrainer Jürgen Lickfett, der selber in Duisburg an der Regattastrecke saß. Ebenso wie Familie und Freundin von Erik Rebstock. „Klar haben wir dann am Abend im Deutschen Haus noch ein wenig gefeiert“, meinte Rebstock. Nach der WM bleibt ihm allerdings wenig Zeit den Erfolg zu feiern. Denn, morgen muss der Sportpolizist Rebstock bereits wieder in Kienbaum auf der Schulbank sitzen.

Was die Zukunft angeht, hat der SCN-Canadier dagegen klare Vorstellungen: „In der neuen Saison möchte mich wieder um einen Platz in einem olympischen Boot kämpfen. Schließlich bleibt vRio das große Ziel, erzählte Rebstock, bevor er seinem Klubkameraden Martin Hollstein im Kajak-Vierer die Daumen drückte.

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