Täuschungssvorwürfe:

Berliner Verein: Haben nicht betrogen

Nach Manipulationsvorwürfen gegen den Berliner AK wurden dessen vergangene Spiele genauestens vom Nordostdeutschen Fußball-Verband beobachtet.

Gegen den Berliner AK stehen Manipulationsvorwürfen im Raum.
Maria Rossbauer Gegen den Berliner AK stehen Manipulationsvorwürfen im Raum.

Der FSV Zwickau ist meister der Fußball-Regionalliga Nordost und darf an den Qualifikationsspielen zur 3. Liga teilnehmen. Der FSV sicherte sich durch einen 2:0 (1:0)-Auswärtssieg beim FC Schönberg die Meisterschaft. Am Ende entschied die um einen Treffer bessere Tordifferenz im Vergleich zum Berliner AK, der bei Budissa Bautzen 3:1 (1:0) gewann. Nach Manipulationsvorwürfen stand die Partie in Bautzen unter besonderer Beobachtung des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV), der bereits ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hat.

Obwohl sich inzwischen der Verdacht nach Aussagen von Beobachtern erhärtet hat, dass die Unterstellungen nichts weiter waren, als ein gezieltes Störfeuer vor den abschließenden Spielen im Kampf um die Tabellenspitze, wird der NOFV vor den demnächst beginnenden Relegationsspielen diesen Dingen natürlich nachgehen.

Verein wehrt sich gegen Vorwürfe

Auf Nordkurier-Nachfrage erklärte Mirko Wittig, Vorsitzender des NOFV-Spielausschusses und Staffelleiter der Regionalliga Nordost: „Der Vorwurf war im Vorfeld bekannt und wir haben den Mannschaften bei beiden Spielen unmittelbar vor dem Anpfiff in den Kabinen gesagt, dass wir genau hingucken werden. Am Ende wurden beide Partien ordnungsgemäß durchgeführt.

Ein Sportgerichtsverfahren ist eingeleitet und der Berliner AK muss Stellung beziehen. Anschließend wird es einen Termin für die Verhandlung geben. „Ein Unbekannter will Unruhe bei uns erzeugen“, war die erste Reaktion von BAK-Geschäftsführer Mehmet Ayik. „Es stimmt mich traurig, so etwas zu hören – das darf nicht sein, wir wollen uns sportlich durchsetzen.“ Der Berliner AK bekräftigte am Wochenende, „die Behauptung über mehrere Manipulationsversuche ist erschütternd. Wir bestreiten die Behauptungen vehement und distanzieren uns ausdrücklich von diesem haltlosen Vorwurf. Für den BAK stand und steht das Fairplay immer im Vordergrund“.

Kevin Meinhardt, sportlicher Leiter des Fußball-Regionalligsten TSG Neustrelitz, meinte: "Leider hat es so etwas im Fußball schon gegeben. Sollten die Untersuchungen etwas ergeben, muss es knallharte Konsequenzen geben."

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