Ehemaliger Union-Trainer gestorben:

Bestürzung und Trauer nach Lewandowski-Tod

Die Fußball-Bundesliga trauert um Sascha Lewandowski. Aber auch viele Fans aus dem Nordosten zeigen ihr Mitgefühl.

Sascha Lewandowski hatte erst im März wegen eines akuten Erschöpfungssyndroms seine Trainerkarriere beendet.
Sergey Dolzhenko Sascha Lewandowski hatte erst im März wegen eines akuten Erschöpfungssyndroms seine Trainerkarriere beendet.

Der frühere Trainer von Bayer Leverkusen und des 1. FC Union Berlin ist im Alter von 44 Jahren am Mittwochnachmittag tot in seiner Wohnung in Bochum aufgefunden worden. Das bestätigte die Bochumer Polizei am Donnerstagmorgen. Mit Bestürzung reagierten die Verantwortlichen seiner ehemaligen Clubs auf die Nachricht. "Wir sind tief bestürzt und unglaublich traurig. Unsere aufrichtige Anteilnahme und unser tiefes Mitgefühl gilt der Familie und den Angehörigen von Sascha Lewandowski", sagte Union-Präsident Dirk Zingler. "Ich bin völlig schockiert", sagte Leverkusens Geschäftsführer Michael Schade. "Er hat sich bei Bayer große Verdienste erworben und Spuren hinterlassen."

Im Netz überschlagen sich die Beileidsbekundungen. Auf der Facebookseite von Union wurde die Mitteilung über den Tod des ehemaligen Trainers binnen zwei Stunden mehr als 800 Mal geteilt, erreichte zehntausende User. Hunderte Kommentare, nicht nur von Fans des 1. FC Union, liefen auf der Seite ein. Sebastian Schmitt erklärte beispielsweise: "Das kam sicher für alle überraschend. Ich wünsch der Familie, den Freunden und der Mannschaft, an der das auch nicht spurlos vorbei gehen wird, alle erdenkliche Kraft, um die Trauer zu bewältigen. Eisern Lewandowski, Ruhe in Frieden."

Sascha Lewandowski hatte im September 2015 den Posten als Cheftrainer bei Union angetreten. Im März 2016 entschied er sich auf Anraten seiner Ärzte wegen eines akuten Erschöpfungssyndroms ("Burnout-Syndrom") zur Auflösung des Vertrages.

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