Die große Chance für den Herausforderer:

Box-WM in Neubrandenburg verspricht viel Spannung

Da wird eine gute alte Tradition wiederbelebt: Das Jahnsportforum ist am 12. März Schauplatz für einen Profi-Kampfabend, bei dem es um einen WM-Gürtel geht. Die Kontrahenten kennen sich - und doch ist alles ganz anders.

Titelträger Jürgen Brähmer (links) wird am 12. März in Neubrandenburg den Weltmeistergürtel der WBA im Halbschwergewicht verteidigen.
Jens Büttner Titelträger Jürgen Brähmer (links) wird am 12. März in Neubrandenburg den Weltmeistergürtel der WBA im Halbschwergewicht verteidigen.

Die Halbschwergewichts-Weltmeisterschaft am 12. März in Neubrandenburg zwischen Titelträger Jürgen Brähmer und Herausforderer Eduard Gutknecht ist so gut wie ausverkauft. Beide Profiboxer stehen sich zum zweiten Mal gegenüber - davon lebt die Auseinandersetzung im Jahnsportforum. Mit einem knappen Punkturteil hatte Brähmer Gutknecht vor drei Jahren den Europameisterschafts-Titel abgenommen und damit seine zweite Karriere unter Promoter Kalle Sauerland gestartet. Ein gutes Jahr darauf war der Schweriner Weltmeister geworden und gibt auch mit 37 Jahren im Ring weiter eine souveräne Figur ab.

Im Anschluss an die EM hatte es hitzige Diskussionen gegeben, Gutknecht-Trainer Uli Wegner hatte heftig gegen angeblich parteiische Punktrichter gewettert. Das sei nun alles vergessen, meinte Gutknecht am Dienstag in Berlin bei der offiziellen Pressekonferenz. "Eduard hat sich den Rückkampf verdient. Es ist seine Lebenschance", sagte Brähmer etwas gönnerhaft. Dessen Trainer Karsten Röwer sieht seinen Schützling im Vorteil: "Jürgen ist klarer Favorit". Der Herausforderer (33) gab sich bescheiden: "Ich bin sicher, dass ich den Kampf gewinne."

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