Große Pläne in Schwerin:

Boxer sollen eine neue Sportstätte erhalten

Für 1,5 Millionen Euro soll in Schwerin ein neues Box-Zentrum entstehen. Die Pläne liegen, so sieht es aus, schon bereit.

Der einstige Weltmeister Sebastian Zbik kam über die erfolgreiche Altentreptower Box-Schule nach Schwerin, wo er heute Nachwuchstrainer ist.
Jens Büttner Der einstige Weltmeister Sebastian Zbik kam über die erfolgreiche Altentreptower Box-Schule nach Schwerin, wo er heute Nachwuchstrainer ist.

Die altehrwürdige Schweriner Box-Hochburg erhält neuen Glanz. Geplant ist, in der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern ein neues Box-Zentrum zu bauen. Laut Medienberichten wollen Land und Bund diese moderne Sportstätte erheblich mitfinanzieren. So soll die Stadt nur 100 000 Euro von den insgesamt für das Projekt geplanten 1,5 Millionen Euro übernehmen. „Die Planungen laufen, die Finanzierung steht offenbar nun auch“, sagte Alexander Goltz, Referent Leistungssport beim Landessportbund.
Mit dem neuen Zentrum, in dem nicht nur Training, sondern ebenso Kampfabende vorgesehen sind, wird eine alte Tradition fortgesetzt. Bereits zwischen 1957 und 1959 gewann die Boxstaffel des SC Traktor Schwerin dreimal die Mannschaftsmeisterschaft der DDR.
Mittelgewichtler Paul Nickel erkämpfte 1957 mit EM-Bronze in Prag die erste internationale Medaille für den Club. Erster Olympiasieger des Vereins war 1976 in Montreal Weltergewichtler Jochen Bachfeld. Von 1972 bis 1989 war übrigens Trainer-Legende Fritz Sdunek, der leider im vergangenen Jahr verstarb, Box-Lehrer bei Traktor. Seit 2002 vereint der BC Schwerin die Boxer der Stadt unter seinem Dach.

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