Rostocker stecken mitten im Abstiegskampf:

Dicke Luft auf der Hansa-Kogge

Nach der bitteren Pleite im Kellerduell bei den Stuttgarter Kickers wurde an der Küste Tacheles geredet. Denn gegen Aalen müssen unbedingt drei Punkte her.

Hansa-Trainer Christian Brand (Bild) und seine Mannschaft stehen gewaltig unter Druck. Im Heimspiel gegen Drittligist Aalen müssen nun unbedingt drei Punkte her. Sonst wird die Lage im Abstiegskampf immer bedrohlicher.
Bernd Wüstneck Hansa-Trainer Christian Brand (Bild) und seine Mannschaft stehen gewaltig unter Druck. Im Heimspiel gegen Drittligist Aalen müssen nun unbedingt drei Punkte her. Sonst wird die Lage im Abstiegskampf immer bedrohlicher.

Die Abstiegsangst geht um in Thüringen wie an der Ostseeküste. Der FC Rot-Weiß Erfurt und der FC Hansa Rostock müssen am 25. Spieltag der 3. Fußball-Liga unbedingt möglichst dreifach punkten, um nicht noch tiefer im Abstiegssumpf zu versinken. Wäre jetzt schon der letzte Ball der Saison gespielt, würde der letzte DDR-Meister aus der Hansestadt in die Viertklassigkeit geschickt. Der einen Punkt über dem Strich stehende ehemalige Oberliga-Rivale aus dem thüringischen Steigerwald würde noch einmal mit einem blauen Auge davonkommen.

Die Bilanz von Hansa-Coach Christian Brand, Nachfolger des im Dezember geschassten Karsten Baumann, nimmt sich mit einem Sieg und zwei Unentschieden aus fünf Spielen unter seiner Ägide nicht eben hoffnungsvoll aus. Drei Punkte haben sich die Hanseaten für ihr Heimspiel am Samstag gegen den von ihrem ehemaligen Trainer Peter Vollmann betreuten VfR Aalen auf die Fahnen geschrieben. Wie Krämer kann auch Brand seine Defensive stärken. Matthias Henn und Dennis Erdmann haben ihre Sperren abgesessen. Viel wichtiger wird aber sein, dass die schwächste Offensive der Liga endlich einmal zuschlägt. „Wir haben jetzt zwei Heimspiele vor unserem Riesenpublikum. Da müssen wir die Punkte holen“, sagte Torhüter Marcel Schuhen. 

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