Im Angriff die größten Probleme:

Dieser Hansa-Spieler macht Hoffnung in der Sturmflaute

Marcel Ziemer traf in Regensburg nicht. Andere Angreifer hatte Trainer Christian Brand nicht an Bord. Soufian Benyamina meldete sich dort mit einem Kurzeinsatz zurück. Kann er am Freitag bereits von Anfang an helfen?

Mit der Leistung seiner Angreifer war Hansa-Trainer Christian Brand beim Saisonstart in Regensburg unzufrieden. Am Ende verloren die Rostocker mit 0:2. Am Freitag wartet ein schweres Heimspiel auf die Küstenkicker - Preußen Münster kommt ins Ostseestadion.
Bernd Wüstneck Mit der Leistung seiner Angreifer war Hansa-Trainer Christian Brand beim Saisonstart in Regensburg unzufrieden. Am Ende verloren die Rostocker mit 0:2. Am Freitag wartet ein schweres Heimspiel auf die Küstenkicker - Preußen Münster kommt ins Ostseestadion.

Ohne Torerfolg und Punktgewinn ist Fußball-Drittligist Hansa Rostock aus Regensburg vom ersten Meisterschaftsspiel der neuen Drittliga-Saison nach Hause zurückgekehrt. „Zum Fußball gehört auch, dass man mal auf das Tor schießt“, kannte nicht nur Trainer Christian Brand das Manko seiner Mannschaft, die mit nur einem Stürmer in der Startelf begonnen hatte. Kein Wunder, denn ein zweiter stand dem Hansa-Coach gegen den SSV Jahn nicht zur Verfügung. Und Marcel Ziemer, der beim letzten Gastspiel in Regensburg am 23. August 2014 immerhin viermal getroffen hatte, konnte seine Torgefährlichkeit diesmal nicht unter Beweis stellen.

Trotz der weiterhin bestehenden Stürmernot hält Christian Brand am Ausschluss von Julius Perstaller fest und hatte in Regensburg lediglich Soufian Benyamina als Alternative für den Sturm zur Verfügung. Doch eine echte Alternative war der 26-jährige Hansa-Stürmer noch nicht, denn durch seinen großen Trainingsrückstand kam er lediglich für einen Kurzeinsatz infrage. Immerhin konnte Benyamina andeuten, dass man künftig von ihm noch mehr erwarten darf.
Als er in der Schlussviertelstunde mitwirkte, wurde das Hansa-Spiel sichtlich belebt, konnten auch die besten Torchancen der Partie herausgespielt werden. „Vor allem Kerem Bülbül boten sich ja noch einige Möglichkeiten. Leider ist uns kein Tor mehr gelungen. Das müssen wir am Freitag besser machen – und das werden wir auch“, zeigt er sich optimistisch.
Allerdings wird Soufian Benyamina wohl auch im Heimspiel am Freitag gegen Preußen Münster zunächst noch auf der Bank Platz nehmen. Oder wagt er einen Einsatz von Beginn an? „Als ich in Regensburg eingewechselt wurde, hatte ich keinerlei Schmerzen. Es war alles in Ordnung“, machte er deutlich, dass er keine Nachwirkungen seines Schienbeinbruches mehr gespürt hat. Doch er schränkte auch ein: „Man muss jetzt von Tag zu Tag schauen, wie sich das entwickelt. Das Wichtigste für mich ist natürlich, dass ich fit bleibe.“

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