Hansa Rostock unterliegt Dynamo Dresden :

Eigentor bringt unglückliche Wendung für Hansa

Bis in die zweite Halbzeit blieb die Partie im Ostseestadion spannend. Das Spiel war jedoch überschattet von dem aktuellen Skandal bei Hansa.

Bernd Wüstneck "Ahrens raus" steht auf einem Transparent im Hansa-Fanblock. Die Aussage richtet sich gegen Aufsichtsratschef Harald Ahrens.

Während Dynamo Dresden das zwölfte Spiel der neuen Saison in der 3. Fußball-Liga ohne Niederlage überstanden hat, gibt es lange Gesichter bei den Spielern von Hansa Rostock. Sie mussten sich den Sachsen am Samstag vor 17 600 Zuschauern im Rostocker Ostseestadion geschlagen geben. José-Alex Ikeng traf für Hansa, die nach sechs Unentschieden in Serie erstmals wieder verloren.

Die Tore für Dynamo schossen Marco Hartmann (14.), Christian Dorda (75.) und Pascal Testroet (90.+3). Vor stimmungsvoller Kulisse erwischten die Gäste mit dem frühen Führungstor von Hartmann, der nach einem Freistoß aus Nahdistanz einköpfte, einen Start nach Maß. Die ersatzgeschwächten Hanseaten, die neben drei gesperrten Stammspielern auch noch den verletzten Abwehrchef Matthias Henn ersetzen mussten, steckten den Rückschlag jedoch ungerührt weg. Aus ihren Bemühungen resultierten auch einige gute Gelegenheiten, dessen beste in der 19. Minute Marcus Hoffmann vergab. Der Schuss des Innenverteidigers ging knapp am rechten Pfosten vorbei.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb die Partie ansehnlich und lange spannend. Erst Dordas unglückliches Eigentor klärte die Fronten vorentscheidend zugunsten der Dynamos.

Überschattet wurde das Spiel von dem aktuellen Skandal bei Hansa. Die Fans kommentierten die Krise unter anderem mit dem Transparent: "Ahrens raus"  Die Aussage richtet sich gegen Aufsichtsratschef Harald Ahrens. 

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