Weltmeister erfüllt Startaufgabe:

Es müllert beim 3:0 in Norwegen

Top-Start für die deutsche Nationalmannschaft in die WM-Qualifikation: Beim 3:0 gegen Norwegen in Oslo kommt nie Gefahr auf. Ein EM-Unglücksrabe trifft sogar zweimal.

Die Torschützen des Spiels: Zwei Bälle verwandelte Thomas Müller (Mitte). Zudem konnte Joshua Kimmich (rechts) sein erstes Tor im Nationaltrikot feiern. Glückwünsche gab es auch von Teamkollegen Mario Götze.
Federico Gambarini Die Torschützen des Spiels: Zwei Bälle verwandelte Thomas Müller (Mitte). Zudem konnte Joshua Kimmich (rechts) sein erstes Tor im Nationaltrikot feiern. Glückwünsche gab es auch von Teamkollegen Mario Götze.

Mit weltmeisterlicher Souveränität hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft den ersten kleinen Schritt auf dem weiten Weg zur Titelverteidigung 2018 in Russland gemacht. Angeführt vom nach der Europameisterschaft prompt wieder treffsicheren Thomas Müller gewann das DFB-Team am Sonntagabend in Oslo gegen Norwegen ungefährdet mit 3:0 (2:0) und erfüllte damit die Forderung von Bundestrainer Joachim Löw nach einem gelungenen Start in die WM-Qualifikation.

Müller mit seinen Länderspieltoren 33 und 34 (15./60. Minute) sowie sein erstmals im Nationaltrikot erfolgreicher Bayern-Kollege Joshua Kimmich (45.) sorgten für einen entspannten Abend vor 26 793 Zuschauern im Ullevaal-Stadion. Für Müller war es der erste Länderspieltreffer nach zuvor 603 torlosen Minuten. Die DFB-Auswahl setzt die Ausscheidungsrunde im Oktober mit zwei Heimspielen in Hamburg gegen Tschechien und in Hannover gegen Nordirland fort. Vor zwei Jahren hatten die in Köpfen und Beinen müden Weltmeister in den ersten drei EM-Qualifikationspartien noch fünf Punkte liegen lassen.

In seinem 139. Länderspiel als Bundestrainer setzte der Coach auf eine Startformation mit elf EM-Teilnehmern. Und die zeigte sich mit Ausnahme kleinerer Defensiv-Wackler über 90 Minuten in jeder Hinsicht überlegen. Die vom neuen Kapitän Manuel Neuer aufs Feld geführte Mannschaft übernahm schnell das Kommando, überzeugte mit großer Präsenz im norwegischen Strafraum und konnte sich stets auf die kreativen Momente des bestens aufgelegten Mesut Özil verlassen. Von der auch von Löw häufig beklagten deutschen Abschlussschwäche war diesmal nichts zu sehen.

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