Chaos bei der Kogge:

Ex-Hansa-Chef meldet sich zurück

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende von Hansa Rostock, Michael Dahlmann, hat sich keine Woche nach seinem Rücktritt mit deutlichen Worten an die Öffentlichkeit gewandt.

Michael Dahlmann, Ex-Vorstandsvorsitzender von Hansa Rostock, hat sich zurückgemeldet.
Bernd Wüstneck Michael Dahlmann, Ex-Vorstandsvorsitzender von Hansa Rostock, hat sich zurückgemeldet.

In einer zuerst auf Dahlmanns Facebook-Seite veröffentlichten Erklärung steht er zu seinen Kontakten zur Ultra-Szene des Drittligavereins. „Ja, ich habe eine besondere Nähe zur Ultraszene! Und das ist gut so.“ Neben „50 bis 80 unverbesserlichen Gewalttätern“ finde man dort aber nur Leute, denen Hansa so wichtig sei, dass sie den Verein als Lebensinhalt verstehen, so Dahlmann weiter.

Gleichzeitig griff er in seinem Statement Aufsichtsratschef Harald Ahrens an: „Der hat bis heute nicht verstanden, worum es geht und was tatsächlich passieren soll. Harald Ahrens ist der Totengräber des Vereins.“

Seinen Rücktritt begründete Dahlmann mit einer „medialen Hinrichtung“, die er nicht mehr ertragen habe: „Das war am Ende zu viel.“ Außerdem sprach Dahlmann in seiner Erklärung detailliert über die Vorgänge um die umstrittenen Darlehensverträge mit dem potenziellen Hansa-Investor Rolf Elgeti.