1:1 gegen 1. FC Magdeburg:

Fan-Randale nach Drittligaspiel in Rostock

Es war ein wahres Trauerspiel. Bereits kurz nach dem Anpfiff wurde das Spiel 17 Minuten unterbrochen. Es folgten Fouls und ein unglückliches Eigentor.

Das Spiel zwischen dem FC Magdeburg und dem FC Hansa Rostock verlief alles andere als ruhig.
Andy Bünning Das Spiel zwischen dem FC Magdeburg und dem FC Hansa Rostock verlief alles andere als ruhig.

Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock hat den zweiten Heimsieg der Saison verpasst. Das Team von Trainer Karsten Baumann kam am Mittwochabend in einer von skandalösen Umständen begleiteten Partie gegen den 1. FC Magdeburg über ein 1:1 (0:0) nicht hinaus. André Hainault (48./Eigentor) erzielte vor 16 300 Zuschauern im Ostseestadion das Tor für die Mecklenburger, die nun schon sechs Spiele sieglos sind. Burak Altiparmak (68.) glich für den Aufsteiger aus.

Schiedsrichter Sven Jablonski aus Bremen musste die Partie bereits kurz nach dem Anpfiff für etwa 17 Minuten unterbrechen, nachdem das Spielfeld wegen des Abbrennens von Pyrotechnik in Rauschwaden gehüllt war. Die Hektik von den Rängen übertrug sich in der Folge auf den Rasen. Von geordnetem Spielaufbau war nichts zu sehen, zahlreiche Fouls prägten das erste Aufeinandertreffen der beiden Traditionsclubs nach 25 Jahren.

Ein unglückliches Eigentor von Hainault brachte die Hausherren anfangs der zweiten Halbzeit in Führung. Daran erfreuen konnten sich die Rostocker allerdings nicht lang. Altiparmak glich mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 25 Metern aus.

Nach dem Fußballspiel in der Dritten Liga zwischen Hansa Rostock und dem 1. FC Magdeburg haben Fans randaliert. Der Polizei zufolge bewarfen etwa 100 vermummte Rostock-Anhänger am Mittwochabend nach dem Spiel das Polizeizentrum mit Steinen und beschädigten Fensterscheiben.