Tapfer gekämpft für einen Punkt:

Für die TSG war diesmal mehr drin

Der Fußball-Regionalligist aus Neustrelitz bringt aus Berlin etwas mit. Die Freude hält sich aber in Grenzen.

Die TSG-Truppe um Devann Yao (links) spielte bei der Bundesliga-Reserve von Hertha BSC II in Berlin 1:1. Ein Remis, das nicht nur pure Freude auslöste.
Matthias Schütt Die TSG-Truppe um Devann Yao (links) spielte bei der Bundesliga-Reserve von Hertha BSC II in Berlin 1:1. Ein Remis, das nicht nur pure Freude auslöste.

So recht wussten die Regionalliga-Kicker der TSG Neustrelitz nach dem 1:1 (1:1)-Remis im Auswärtsspiel bei der Bundesliga-Reserve von Hertha BSC II nicht, ob sie sich über den Punkt freuen sollten oder doch dem Sieg nachtrauern mussten. Denn Chancen auf den „Dreier“ im letzten Hinrundenkick in der Bundeshauptstadt hatten die Residenzstädter, die aber immerhin auch das fünfte Pflichtspiel unter dem neuen Cheftrainer Andreas Petersen nicht verloren.

Mit 16 Punkten und Rang 13 beendete der Vorjahresmeister die Hinrunde. „Am Ende haben als Belohnung nur die drei Punkte gefehlt. Aber wir haben einen Zähler geholt und mit der Art und Weise wie wir gespielt haben, bin ich zufrieden“, kommentierte TSG-Coach Petersen das Unentschieden am 15. Spieltag. Dabei sahen die rund 300 Zuschauer im Amateurstadion auf dem Olympiagelände ein spannendes Spiel.

Auf Seiten der Herthaner stand Ex-TSG-Publikumsliebling Tony Fuchs von Beginn an auf dem Rasen. Bei der Neustrelitzer Startelf musste Coach Petersen aufgrund einiger Sperren umbauen. Doch das Projekt mit einem neuen 5-4-1-System funktionierte bestens. Die Residenzstädter schalteten blitzschnell um und erspielten sich einige Hochkaräter, die aber nicht genutzt wurden. Einmal wurde allerdings ein Ball nicht konsequent genug geklärt und schon führten die Hausherren mit 1:0. Hertha II-Kapitän Thiago Rockenbach da Silva netzte zur Führung ein. „Bei dem Gegentreffer haben wir uns zu naiv angestellt“, bemängelte Petersen, der aber nach dem Rückstand sah, wie sich seine Elf zurück in die Partie kämpfte. Der Lohn: Ausgleich durch Kevin Weidlich. Eine Hereingabe von René Pütt verwerte der 25-Jährige eiskalt zum 1:1. „Ein geiler Treffer“, so der TSG-Coach. Dies war gleichzeitig der Halbzeitstand und auch das Endresultat. Es blieb aber bis zum Abpfiff eine spannende Partie. Das letzte Punktspiel 2014 bestreiten die Residenzstädter am Sonnabend. Im ersten Rückrundenspiel geht es gegen den Tabellenletzten Viktoria 1889 Berlin.

 

TSG: Bittner – Wunderlich, Franke, Müller, Zeugner, Pütt – Weidlich (90.+1 Aust), Trkulja, Adamyan, Yao (88. Boettcher) – Schied (78. Schmunck)

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